Ogata: Mitarbeiterinnen nähen Schutzmasken

Werbung

Lintorf. Zwar sind Schutzmasken in der Schule und im Offenen Ganztag (Ogata) noch keine Pflicht. Doch einige Mitarbeiterinnen der Ogata an der Eduard-Dietrich-Schule (EDS) nähen jetzt vorsorglich Schutzmasken für die gut 20 Mitarbeiterinnen.

„Die Notbetreuung wird bisher nur von wenigen Eltern genutzt, daher haben die Mitarbeiterinnen Zeit, die Masken zu nähen“, sagt Andreas Preuß, Vorsitzender des Trägervereins der Ogata.

Zwei Mitarbeiterinnen schneiden den Stoff zu, bügeln die Falten der Masken und schneiden die benötigten Gummibänder in der richtigen Länge ab. Die anderen nähen sie dann zusammen. Bis Anfang Mai wollen sie je zwei Masken für jede Mitarbeiterin genäht haben. Der einzige Mann im Ogata-Team bekommt eine Maske in den Farben seines Lieblingsfußballvereins aus einer Kochschürze genäht, die er aus seinem persönlichen Bestand zur Verfügung stellt.

Genäht wird in der Übermittagbetreuung (ÜMB), deren Raum auf den Konrad-Adenauer-Platz ausgelagert ist. Da die ÜMB derzeit geschlossen ist, kann sich die Nähtruppe hier ausbreiten. Der notwendige Abstand wird eingehalten und alle tragen bereits selbst gefertigte Schutzmasken.

„Eine unserer Mitarbeiterinnen ist erfahren im Maskennähen“, berichtet Preuß. Sie hat auch schon ehrenamtlich Masken für den TuS Lintorf genäht. Zuhause näht sie derzeit außerdem noch Masken für die Mitarbeiterinnen im Treff der AWO Angerland.

Foto: privat

Werbung