NRW-Stiftung unterstützt Wupperschiene

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Radevormwald/Wuppertal. Dieser Gast aus Düsseldorf war besonders gern gesehen: Der Präsident der NRW-Stiftung, Harry K. Voigtsberger, überreichte jetzt die schriftliche Zusage über einen Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins Wupperschiene, damit die Eisenbahnbrücke Öhde in Wuppertal denkmalgerecht saniert werden kann. Bei einer gemeinsamen Draisinenfahrt mit Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke und Radevormwalds Bürgermeister Johannes Mans warb man gemeinsam um weitere Unterstützung, die sich für den Verein und alle Spender besonders lohnt: Denn jeder weitere eingeworbene Euro für die Sanierung der Brücke wird zusätzlich von der NRW-Stiftung bis maximal 50.000 Euro noch verdoppelt.

Der Vereinsmitglieder der Wupperschiene arbeiten seit einigen Jahren daran, die rund 16 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Oberbarmen und Radevormwald instand zu setzen, damit sie mit Eisenbahnen und Draisinen als Museumsstrecke genutzt werden kann Für die Inbetriebnahme der Museumsstrecke fehlt noch die denkmalgerechte Sanierung der Öhde-Brücke, die seit etwa einem Jahr für den Fahrbetrieb gesperrt ist.

Mehrere Zehntausend Stunden Eigenleistung haben die Vereinsmitglieder schon in das Projekt „Wupperschiene“ investiert. Dieses ehrenamtliche Engagement sei beispielhaft, lobte Stiftungspräsident Voigtsberger. Gerade die Unterstützung des Ehrenamtes im Denkmalbereich und im Naturschutz sei eine Kernaufgabe der NRW-Stiftung. In der Vergangenheit konnte die NRW-Stiftung dem Verein auch bei der Sanierung der Brücken Wilhelmstal 1 und 2 mit 180.000 Euro unter die Arme greifen. Auch das an der Bahnstrecke gelegene Museum in der ehemaligen Textilfabrik Wülfing konnte schon erheblich von Zuschüssen der NRW-Stiftung profitieren.

Foto: Stefan Ziese/NRW-Stiftung

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