Niederrhein zur Zeit der Reformation

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Duisburg.Die Duisburger Mercator-Gesellschaft lädt für Donnerstag, 30. März, um 19 Uhr in das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ein. Professor lrmgard Hantsche, die viele Jahre an der Duisburger Universität gelehrt hatte, hält einen Vortrag über die Reformationszeit am Niederrhein. An den öffentlichen Vortrag schließt sich die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft an. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Der Vortrag beleuchtet die konfessionelle Situation am Niederrhein im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation und zeigt dabei auf, wie eng Politik und Religion verknüpft waren und welchen Einfluss militärische Auseinandersetzungen auf die Konfessionslandschaft hatten. Der Schwerpunkt wird auf den Vereinigten Herzogtümern liegen, wo das 1555 im Augsburger Religionsfrieden festgelegte Prinzip des ‚cuius regio, eius religio‘ (Wessen Herrschaft, dessen Religion) nicht streng durchgeführt wurde und in denen Herzog Wilhelm V. einen für diese Zeit erstaunlich großen konfessionellen Freiraum zuließ. Die Ausdehnung des Protestantismus wurde zwar behindert, aber nicht aufgehalten. Viele Städte in überwiegend katholischen Gebieten wiesen lutherische oder reformierte Gemeinden auf, aber es gab auch katholische Gemeinden in mehrheitlich evangelischen Gebieten.
Die Kupferstich-Karte ‚BELGII‘ aus dem Mercator-Atlas von 1595 zeigt die Länder zwischen der Nordsee und dem Rheinland. (Foto: KSM Duisburg)

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