Nibelungen im Poensgenpark

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Ratingen. Vom 29. Juni bis zum 14. Juli findet die neunte Neanderland Biennale statt. In Ratingen wird am Donnerstag, 11.Juli, um 20 Uhr im Poensgenpark das NN-Theater Köln „Die Nibelungen“ aufführen.

Vor der Aufführung hält Theaterpädagogin Julia Nahas um 19.30 Uhr einen Einführungsvortrag. Der Eintritt steht unter dem Motto „Betaal wat de häs“: Die Besucher zahlen nach der Veranstaltung, was sie ihnen wert ist. Als Parkplätze für die Anreise werden der Parkplatz am Blauen See oder der Parkplatz am Angerbad, Lintorfer Str. 64, empfohlen. Von dort aus sind es jeweils etwa zehn Minuten zu Fuß bis zum Veranstaltungsort. Bei Regen wird das Theaterstück im Stadttheater, Europaring 9, aufgeführt.

Die Historie der Nibelungen ist mehr als 1500 Jahre alt und damit eine der ältesten deutschen Geschichten. Ihr Mythos wurde vielfach weiterinterpretiert: Von der mittelhochdeutschen Dichtung über Wagner und Hebbel bis hin zu Moritz Rinke wirkt diese Geschichte von Treue, Verrat und dem Ringen zweier Weltbilder und Kulturen bis heute.

Man glaubt zu wissen, wer Siegfried war, wer Hagen, Kriemhild und Brünhild, und aus welchen Gründen der sagenhafte Gast vom Niederrhein in Worms am Oberrhein ermordet wurde, der »Nibelunge«. Das NN Theater beleuchtet diese phantastische Geschichte von vielen Seiten – vielleicht auch von eher unbekannten.

Mit ihrem berühmten Blick fürs Komische, Tragische und Hintergründige wird der Mythos Nibelungen von alter Last, von Klischees und Vorurteilen befreit. In bekannter und bewährter Art nähert sich das NN Theater mit seinem Regisseur George Isherwood so auch diesmal einem gewaltigen Stoff, unterstützt durch die musikalische und szenische Einbindung des Ratinger Chors HartChor Extended.

Es spielen  Aischa-Lina Löbbert,  Irene Schwarz,  Didi Jünemann,  Tom Simon und  Ozan Akhan.

Foto: privat

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