Neueste Maschinentechnik für Druckerei Preuß

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Lintorf. Große Umbauten gibt es zurzeit in der Druckerei Preuß. Neueste Maschinentechnik des Weltmarktführers für Druckmaschinen, der Heidelberger Druckmaschinen AG, wird in den kommenden Wochen in den Betriebsräumen der an der Siemensstraße ansässigen Druckerei installiert. Es ist keine konventionelle Offsetdruckmaschine, die aufgestellt wird, sondern die hochautomatisierte und kompromisslos auf Qualität ausgerichtete Maschine wird mit einer speziellen Trocknertechnologie ausgestattet. Mit der noch ganz jungen Technik der Druckfarbentrocknung mittels LED-Licht hat sich der Chef der Druckerei, Alfred Preuß, auf der Fachmesse Drupa im letzten Jahr intensiv beschäftigt.

„Wir wollen unseren Kunden einfach eine bessere Technik als die großen Druckdiscounter anbieten. Einen Preiskampf können wir nicht bestehen und letztlich würden die Arbeitsplätze in unserem Haus in Gefahr geraten,“ so Alfred Preuß. „Aber besondere Druckarbeiten, die wir nun dank der neuen Technik anbieten können, werden von vielen Firmen in NRW immer mehr nachgefragt. Die Betriebswirtschaftler haben festgestellt, dass auffällig produzierte Printmedien in einem modernen Marketingmix eine wichtige Rolle spielen.“

Um Platz für die neue Maschine zu schaffen verkaufte Preuß eine ältere Maschine. Aufmerksam auf diesen Verkauf wurde eine junge Druckereibesitzerin aus Belgrad. Vor dem Kauf testete sie mit ihrer Belegschaft und technischen Beratern die Maschine intensiv. Ein serbischer Maschinenhändler übernahm schließlich die Demontage und den Transport nach Osteuropa, wo bereits mit der Aufstellung wieder begonnen wurde.

Preuß zeigt sich beeindruckt von der fachlichen Qualifikation sowohl der Druckerkollegen aus Serbien als auch der Mechaniker. „Die haben einen ganz tollen Job gemacht und gezeigt, dass sie sich mit ihrem Fachwissen nicht hinter den deutschen Kollegen verstecken müssen.“

In Blogeinträgen protokollieren die Mitarbeiter bei Preuß den aufwändigen Prozess einer so großen Maschineninstallation. Unter www.preussdruck.de kann täglich der Fortgang beobachtet werden.

Die Druckmaschine wird verladen (Foto: privat)

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