Neue Broschüre: Neuzugewanderte im Übergang Schule – Beruf

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Kreis Mettmann. Das Regionale Bildungsbüro des Kreises Mettmann hat seine Arbeitshilfe „Neuzugewanderte im Übergang Schule – Beruf“ umfangreich überarbeitet und aktualisiert. Sie soll Lehrerkräfte, Sozialarbeiter, Beratungs- und weitere pädagogische Fachkräfte bei ihrer Arbeit mit den Jugendlichen unterstützen.

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für alle eine Zeit großer Herausforderungen. Jugendliche, die in dieser Phase nach Deutschland kommen, müssen in kurzer Zeit die deutsche Sprache erlernen, ihr Schulwissen angleichen und sich mit einem unbekannten Ausbildungssystem und Arbeitsmarkt vertraut machen. „Sprachkenntnisse, psychische Verfassungen, Lernfähigkeiten, Bildungsniveaus und die eigenen Erwartungen der zugewanderten Jugendlichen sind so unterschiedlich wie die Personen selbst“, berichtet Teresa Garschagen Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte im Regionalen Bildungsbüro im Amt für Schule und Bildung des Kreises Mettmann.

In den letzten Jahren sind viele Angebote für diese Zielgruppe geschaffen worden oder es wurden bestehende Angebote angepasst. „Bei der Vielzahl an Projekten, Programmen und Angeboten im Kreis Mettmann ist es schwer, den Überblick zu behalten“, weiß Garschagen. „Zudem stellen komplexe Gesetzeslagen wie das Aufenthaltsrecht oder die Anerkennung ausländischer Qualifikationen die pädagogischen Fachkräfte vor hohe Anforderungen.“

Die Arbeitshilfe bietet eine Übersicht der Bildungsangebote für neuzugewanderte Jugendliche in den Bereichen Beratung, Beschulung, Berufsorientierung, Ausbildungsvorbereitung und Spracherwerb. Anhand von Kontaktdaten für Neuzugewanderte und weiterführenden Informationen können sich Fachkräfte im Kreis Mettmann schnell orientieren und so Wege verkürzen. Auch für die pädagogischen Fachkräfte selbst gibt es Ansprechpartner, die sie in ihrer Arbeit unterstützen können.

Um die Materialien aktuell halten und möglichst nachhaltig nutzen zu können, erscheint die Arbeitshilfe im Format eines Ringbuchordners, was das Austauschen einzelner Seiten ermöglicht.

Foto: Kreis Mettmann

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