Neu: Bibliothek der Herzöge von Burgund

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Brüssel. Vor sechs Jahrhunderten gehörte Brüssel den reichen und mächtigen Herzögen von Burgund. Davon zeugt heute ein ganz besonderer Schatz, eine einzigartige und faszinierende Sammlung von Manuskripten: Die Höhepunkte der Meisterwerke, die die Wirren der Zeit überstanden haben, präsentiert die Königliche Bibliothek von Belgien (KBR) ab 2020 in einem neuen Museum. Die stilvolle Kulisse für die „Bibliothek der Herzöge von Burgund“ bilden die Kapelle von Nassau aus dem 16. Jahrhundert und die verschiedenen Räume, die sie umgeben.

Die Besucher können nicht nur die beleuchteten Manuskripte bestaunen, sondern auch in die mittelalterliche Vergangenheit Europas sowie die Geschichte der Bücher eintauchen.

Insgesamt besitzt die KBR fast 300 Originalmanuskripte, die zwischen dem Ende des 14. und dem Ende des 15. Jahrhunderts gefertigt wurden und zu den Meisterwerken der französischen und flämischen Miniaturen zählen. Neben eher unbekannten Künstlern wie Willem Vrelant, Jan de Tavernier, Simon Marmion oder Lieven van Lathem, die zu ihrer Zeit wahre Berühmtheiten waren, werden auch Werke von Jan Van Eyck oder Rogier van der Weyden präsentiert.

Der Schwerpunkt wird auf alle Gebiete des mittelalterlichen Denkens gerichtet: Literatur, Geschichte, Wissenschaft, Moral, Religion, Philosophie, Recht, Poesie und Heldenepen.

Mehr Information auf der Internetseite des neuen Museums

Kupferstichkabinett (Foto: KBR)

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