Neu: Ausbildung im Fliedner Krankenhaus

Werbung

Lintorf/Mülheim. Im April ist es soweit und der erste Kurs der neuen generalistischen Pflegeausbildung startet an den Pflegeschulen der Theodor Fliedner Stiftung. In einem starken Verbund mit verbesserten Strukturen freuen sich die Einrichtungen auf die Umsetzung. Erstmals bildet auch das Fliedner Krankenhaus in Lintorf aus.

Noch immer reizt es Dirk Raskopf, Leiter der Fliedner Pflegeschulen in Mülheim und Duisburg, eine passende Antwort auf die Frage geben zu können, welche Ausbildungen sinnvoll sind. „Das Sinnstiftende einer Arbeit gerät immer mehr in den Fokus der jungen Menschen, aber auch älteren Umschülerinnnen und Umschülern“, weiß Dirk Raskopf. Die Ausbildung in der Pflege sei so eine Tätigkeit und erfährt durch die neue Ausbildungsstruktur noch einmal eine Aufwertung.

Im April startet sein erster Kurs der generalistischen Ausbildung, nach der die Absolventen sowohl in der Altenpflege als auch der Kranken- oder Kinderkrankenpflege arbeiten können. Erst im Laufe der Ausbildung muss man sich entscheiden und kann bis dahin Erfahrungen sammeln. „Es ist eine spannende Aufgabe, auf die wir uns in den zurückliegenden Monaten sehr gut vorbereitet haben“, ist sich Raskopf sicher. Zusammen mit weiteren Einrichtungen der Theodor Fliedner Stiftung, immerhin Mülheims größter sozialer Arbeitgeber, hat man sich viele Gedanken gemacht. „Wir decken fast die gesamte Bandbreite der Ausbildung bei Fliedner ab“, sagt Dirk Raskopf mit Blick auf seine Kollegen aus den Senioreneinrichtungen. Mit dem Fliednerdorf in Selbeck, Haus Bethesda in Lintorf sowie Fliedner Pflege und Wohnen am Park in Großenbaum, bildet man gleich an drei Pflegeeinrichtungen den eigenen Nachwuchs an seiner Schule aus.

Neu im Fliedner-Ausbildungsverbund ist das Krankenhaus in Lintorf. Die Einrichtung mit dem Schwerpunkt von Seelischen Erkrankungen und Demenz bildet ab sofort selbst den eigenen Nachwuchs aus. „Ein toller Schritt für Lintorf und die Region“, befindet Pflegedienstleitung Cordelia Siegmund. Auch die Auszubildenden gewinnen durch die Vernetzung. Über die Fliedner Stiftung arbeite man engmaschig.

„Eine gute Ausbildung in der Pflege steht und fällt mit einer guten Betreuung vor Ort, verlässlichen Arbeitszeiten und einem Tarif“, betont auch Gisela Neldner, Einrichtungsleiterin von Haus Bethesda. Der Leitgedanke der Theodor Fliedner Stiftung „Gemeinsam Perspektiven gestalten.“ zeige sich daher auch in der Ausbildung, nicht nur bei der gemeinsamen individuellen Entwicklungsgestaltung. „Zufriedenheit erreicht man nur durch Gemeinschaft, das merken wir nicht nur bei uns, sondern auch bei den Azubis.“ Daher setze man auf Begegnungsmöglichkeiten, das Kennenlernen von vielen Arbeitsfeldern und Teams, Veranstaltungen und organisierte Lernwerkstätten.

Bewerbungen an bewerbung@fliedner.de
Information unter www.pflege.fliedner.de

Werbung