Närrisches Richtfest in der Stadthalle

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Ratingen. Samstagabend, pünktlich um 19 Uhr, begann das erste närrische Richtfest der Ratinger Spiesratze mit dem Einmarsch der Gesellschaft in die Stadthalle. Diese erstrahlte für die Besucher in neuem Glanz. Hatten die Spieratze in den Jahren zuvor einen Elferrat, wurde an diesem Abend die Bühne mit einem Baugerüst, einem Toilettenhaus und diversen anderen Baustellenutensilien dekoriert.

Nachdem dann der Präsident (Oberpolier) Andreas Becker die Gäste auf der Baustelle begrüßte und den Richtspruch verlas, stand auch schon einer der vielen Höhepunkte des Abends auf dem Programm. Das Kinderprinzenpaar Tom I. und Luisa I. marschierte mit seinem Gefolge ein und eroberte mit seiner offenen Art die Herzen der Gäste.

Nachdem dann das neue Vereinslied gesungen wurde, stand der Besuch eines der neun Traditionscorps des Kölner Karnevals auf dem Programm. Das Reitercorps Jan von Werth kam mit 130 Corps-Mitgliedern auf die Ratinger Bühne, auf der dann auch nicht mehr viel Platz war. Das war schon ein toller Auftakt.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Lachmuskeln der Gäste durch den Auftritt von Kai Kramosta sehr strapaziert. Nach seinem Auftritt bat Andreas Becker die Ehrensenatoren auf die Bühne, denn eine wichtige Ehrung stand bevor. Dirk Poensgen, langjähriger Freund und Gönner der Ratinger Traditionsgarde, wurde zum Ehrensenator ernannt.

Der Hahnenschrei der Stadtgarde Funken Rot-Wiss trat anschließend auf und tat das, was alle von dem zweifachen Jeck Duell Gewinner erwartet haben. Sie brachten großartige Stimmung in den Saal. Weiter ging es mit einem Tanzcorps der Extraklasse. Die Rheinmatrosen aus Köln-Mülheim brachten das Publikum mit ihren tänzerischen aber vor allem ihren akrobatischen Vorführungen zum Staunen.

Da hatte es der nächste Redner schwer. Aber falsch gedacht, denn auch Christoph Brüske kam mit seiner Rede, in der er viel über Ratingen zu erzählen hatte, beim Publikum sehr gut an. Vor dem letzten Programmpunkt eroberte erst noch das Ratinger Prinzenpaar Thomas III. und Traudel I. mit seinem Gefolge das Publikum. Nachdem Orden verliehen wurden, wurde es richtig fetzig. Die Fetzer aus Düsseldorf kamen und eroberten die Halle. Nach diesem Auftritt bedankte sich Andreas Becker bei der Kapelle Stein, die musikalisch den Abend begleiteten.

Foto: privat

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