Nachhaltigkeitstage im September

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Ratingen. Nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit und einer coronabedingten Verschiebung der Aktionswoche finden im September zum ersten Mal die Ratinger Tage der Nachhaltigkeit statt. Der Aktionszeitraum, organisiert vom Verein Ratingen.nachhaltig, wird von vielen Ratingern gemeinsam gestaltet. Auf der Internetseite www.nachhaltigkeitstage.ratingen-nachhaltig.de ist das gesamte Programm zu sehen. Außerdem können weiterhin eigene Aktionen angemeldet werden. 

Alle Aktionen sind dabei der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW angepasst worden. So können die Teilnehmenden des Fairen Stadtspaziergangs alle Stationen zu einem selbst gewählten Zeitpunkt besuchen und sich dort auf Plakaten über den Fairen Handel in Ratingen informieren. Der Gemeinschaftsgarten Ratingen-Ost öffnet seine Tore, wobei die gesamte Veranstaltung draußen und mit ausreichendem Abstand stattfindet. Die Verbraucherzentrale bietet verschiedene Online-Veranstaltungen an, bei denen Tipps zum nachhaltigen Konsum und der Energiewende im eigenen Zuhause gegeben werden. Der Laden Minok in der Ratinger Innenstadt verkauft fair produzierte Textilien, der ADFC Ratingen bietet Fahrradtouren zu Stationen des Fairen Handels an und Privatpersonen erklären ihre Stecker-Solargeräte. Diese und weiter Aktionen sind bisher angemeldet worden. Das Programm wächst weiterhin, da viele aufgrund der unsicheren Pandemiesituation erst spät mit der Planung begonnen haben. So ist es möglich, bis in den September hinein immer wieder neue Aktionen im Programm zu entdecken. 

Der Verein Ratingen.nachhaltig bringt sich dabei ebenfalls mit ungewohnten Formaten in die Aktionstage ein: Neben einem Podcast, der mit Interviews der sieben Bürgermeisterkandidaten startet,  eröffnet im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford die Zukunftskunst-Ausstellung mit den Werken junger Ratinger:innen, die am gleichnamigen Kunstwettbewerb im Frühjahr diesen Jahres teilgenommen haben. 

Es gibt also einiges zu entdecken, wenn sich einen Monat lang alles rund um nachhaltige Entwicklung in Ratingen dreht. Die Entscheidung, den Aktionszeitraum nicht ausfallen zu lassen, begründet Julia Merkelbach, Vorsitzende des Vereins: “Durch die Coronavirus-Pandemie verstärken sich viele Probleme, die im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklung bekämpft werden, noch schneller.”

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