Museum zeigt „Evangelos Papadopoulos – FLOW“

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Ratingen. Das Museum Ratingen, Grabenstraße 21, zeigt seit dem 27. August die Ausstellung „Evangelos Papadopoulos – FLOW“. Der Bildhauer entwickelt eine skulpturale Installation im Raum, die sich während der Laufzeit weiter ausbreiten und verdichten wird. Sein veränderbares Werk tritt zudem in einen Dialog mit den digital arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern Dennis Rudolph, Diane Edwards, Banz & Bowinkel und Lasse-Marc Riek. Die Besucher sind eingeladen, den Wachstumsprozess und die digitalen Interventionen in dem Ausstellungsraum zu erkunden und zu verfolgen.

Evangelos Papadopoulos, geboren 1974 in Athen, arbeitet seit seinem Studium an der Kunstakademie Münster im Bereich Bildhauerei und Installation. Sein Atelier unterhält er in Düsseldorf. Er schafft temporäre Installationen, die auf die besonderen architektonischen Gegebenheiten vor Ort stark reagieren. Sie bestehen hauptsächlich aus Baumaterialien wie Gipskarton- und Stahlplatten, die miteinander verschraubt, auf hölzerne Gestelle montiert und durch Stahlseile gesichert werden. Der Künstler arbeitet intuitiv und sukzessive, so entstehen seine raumgreifenden Arbeiten wie in einem natürlich voranschreitenden Prozess. Erstmalig integriert Evangelos Papdopoulos ein eigenes 3D-animiertes Video in die Installation. Außerdem präsentiert er neue Reliefs aus gefaltetem und gebogenem Stahl.

Das Ausstellungsprojekt wird von Wilko Austermann kuratiert und vermittelt. Er wird die digitalen Positionen an einzelnen Veranstaltungen zur Diskussion stellen. Die Reihe beginnt am Eröffnungsabend mit der Vorstellung der virtuellen Arbeit von Dennis Rudolph. Rudolph übersetzt die mythologische Figur der Eurydike in die heutige Zeit. Über einen TV-Bildschirm sowie über Smartphones wird sie mit Papadopoulos‘ analogem Werk korrespondieren.

Evangelos Papadopoulos, AIR WALK, 2020