Museum: Künstlergespräch mit Max Schulze

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Ratingen. Das Museum, Grabenstraße 21, lädt am Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr anlässlich der neuen Wechselausstellung „Max Schulze. Der Wunsch zu verschwinden“ zu einem Künstlergespräch mit Max Schulze und Wiebke Siever, Leiterin des Museums Ratingen, ein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist notwendig, Telefon 02102/550-4184 oder museum@ratingen.de.

Max Schulze hat im Erdgeschoss des Museums eine Installation seiner Arbeiten konzipiert und dabei auf die Ausstellungsräume und die Architektur reagiert. Der Künstler stellt anhand der drei jüngeren Serien „Cool Mild Pure Warm (Streetfile)“, „EPS“ und „Der Wunsch zu verschwinden (Camopedia)“ seine aktuelle künstlerische Entwicklung zur Diskussion. Es geht ihm um die Frage, an welchen Orten und auf welche Weise Malerei im Jahr 2020 entsteht: Wie sieht es mit der althergebrachten Kategorisierung von Farbe und Form, Figuration und Abstraktion oder Fläche und Raum aus?

Im Dialog dazu werden im Obergeschoss Werke aus der museumseigenen Sammlung, die durch die Dauerleihgabe von Werken der Düsseldorfer Sammlung Ganteführer bereichert werden, präsentiert. Auf der Grundlage seiner künstlerischen Fragen und aus Künstlersicht hat Max Schulze diese Auswahl zusammengestellt. Er richtet einen Blick auf Arbeiten des Informel und der Art Brut, die einen Schwerpunkt in der Sammlung des Museums Ratingen bilden.

Max Schulze studierte von 1999 bis 2005 freie Kunst/Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er 2004 Meisterschüler von Jörg Immendorff wurde. Seit 2019 ist er Professor für Malerei an der Universität Paderborn. Max Schulze lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Foto: Johannes Bendzulla

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