Müller-Witt: Initiative für Ratingen erfolgreich

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Ratingen/Düsseldorf. Die Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt (SPD) hat vor gut zwei Jahren nach Gesprächen mit Vertretern des Handelsverbandes NRW einen Antrag für ein Pilotprojekt zur Stärkung des lokalen stationären Einzelhandels erfolgreich auf den Weg gebracht. Nun findet dieses Projekt, das auch von der neuen Landesregierung fortgeführt wird, seinen Niederschlag in Ratingen. Für die Abgeordnete und ihren Wahlkreis eine besondere Freude. „Es lohnt sich, sich mit Nachdruck für seine Ideen zu engagieren. Unser Einzelhandel hat es verdient bei seinen vielen kreativen Initiativen unterstützt zu werden“, so Müller-Witt.

Bei der zweiten Runde des Projektaufrufs „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ hat eine Jury sechs Ideen zur Förderung ausgewählt. Eine Idee stammt von der Ratinger Markting GmbH. Das Land beteiligt sich mit rund 750.000 Euro an den Vorhaben der sechs Unternehmen, das Gesamtvolumen liegt bei etwa 1,5 Millionen Euro.

Die Ratingen Marketing hat 2016 eine eigene App für Ratingen eingeführt. Diese soll jetzt erweitert werden. Gemeinsam mit dem Institut für Handelsforschung ist der Ausbau um einen Kommunikationskanal, eine Loyality- und Gutscheinfunktion und die Einführung eines kontakt- und bargeldlosen Parkens geplant.

Ziel des Projektaufrufes ist es, den Handel darin zu unterstützen, digitale Lösungen mit stationären Elementen zu verbinden – für einen zukunftsfesten Einzelhandel und lebendige Innenstädte. Hinter den ausgewählten Projekten stehen 13 Kooperationspartner aus dem Einzelhandel, den Kommunen, den Hochschulen und weitere örtliche Beteiligte. Erste Bewilligungen und der Projektstart sollen zum Jahresende 2018 erfolgen.

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart: „Die Zukunft im Einzelhandel ist digital. Dem stationären Handel wird es aber nur gemeinsam mit anderen Beteiligten wie Stadt, Wissenschaft und weiteren Branchen gelingen, die Chancen der Digitalisierung für alle nutzbar zu machen.“

 

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