Müller-Witt: "Bewährte Strukturen erhalten"

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Ratingen. „Bewährte Strukturen der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen nicht zerschlagen und die Beratung für Arbeitslose in Ratingen muss weiter finanziert werden“, sagt SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt.

Die schwarz-gelbe Landesregierung wolle die bewährten Strukturen der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen zerschlagen, so die für Ratingen und Heiligenhaus zuständige Landtagsabgeordnete. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann habe angekündigt, bereits in diesem Jahr mit den Umstellungen zu beginnen.

„Das unkluge Verhalten der Landesregierung sorgt für große Unsicherheit bei allen Beteiligten“, so Müller-Witt. Dabei hülfen die unabhängigen Beratungsstellen vielen Arbeitslosen bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen und bei der Suche nach einem neuen Job. Die Beschäftigten in den Arbeitslosenzentren wie in Ratingen machten ausgezeichnete Arbeit.

Der Beratungsbedarf steige seit Jahren. In Anbetracht einer schwächer werdenden Konjunktur, Umbrüchen auf dem Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung und damit einhergehend steigender Arbeitslosenzahlen sei absehbar, dass der Bedarf nach guter Beratung noch größer werde.

„Deswegen muss eine Finanzierung und Weiterführung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen durch die Landesregierung garantiert werden“, fordert Elisabeth Müller-Witt. Die Beschäftigten und die ratsuchenden Arbeitslosen hätten das Recht auf Planungssicherheit. Die SPD-Landtagsfraktion setze sich dafür ein, dass die 79 unabhängigen Arbeitslosenzentren und 73 Erwerbslosenberatungsstellen im Land über das Jahr 2020 erhalten und verlässlich finanziert werden. Auch hier in Ratingen.

Foto: privat

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