Mozarts „Große Messe“ in c-Moll

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Essen. Gewichtig und feierlich, aber auch strahlend und virtuos sind die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, die in diesem Konzert in der Philharmonie Essen vereint sind: Am Samstag, 8. April, stehen die „Große Messe“ in c-Moll und die Motette „Exultate, jubilate“ auf dem Programm. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil spielen die Essener Philharmoniker, es singen der Philharmonische KammerChor Essen sowie ein vorzügliches Solistenensemble: die Aalto-Ensemblemitglieder Karin Strobos (Alt), Dmitry Ivanchey (Tenor) und Baurzhan Anderzhanov (Bass) sowie die Sopranistin Chen Reiss. Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung um 19:30 Uhr durch Tomáš Netopil mit Chor und Orchester, Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Karten sind zum Einheitspreis von 28 Euro erhältlich, Telefon 0201/81-22200 und im Internet.

Die geistliche Solomotette „Exultate, jubilate“ komponierte Mozart auf seiner Mailand-Reise 1772/1773. Ein Werk für die geläufige Kehle des Kastraten Venanzio Rauzzini, der das Stück 1773 aus der Taufe hob. Zehn Jahre später erklang Mozarts c-Moll-Messe zum ersten Mal. Wahrscheinlich spielte man damals in Salzburg nur einzelne Sätze, denn sie blieb unvollendet. Andere Bearbeiter unternahmen es, das Werk – zum Teil recht erfolgreich – zu vollenden. Die Messe ist ein rätselhaftes Stück. Zu welchem Anlass entstand sie, und warum brach Mozart die Arbeit daran ab? Einiges ist noch nicht geklärt. Keine Frage aber ist, dass Mozart hier an barocke Meister anknüpfen wollte: Den Kontrapunkt von Bach hat er intensiv studiert.

Tomáš Netopil (Foto: Saad Hamza)

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