Monika Buer ist tot

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Lintorf. Monika Buer ist am 20. Februar gestorben. Sie stammte aus der Lintorfer Bäckerfamilie Steingen und wäre im März 78 Jahre alt geworden. Monika Buer war für ihren Einsatz für den Heimatverein und dessen Jahresschrift „Die Quecke“ mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

Das Foto (oben) zeigt die quirlige Lintorferin in einem Augenblick der Ruhe, von denen sie sich nur wenige gönnte. Es entstand beim Denkmaltag 2012 im Garten des damaligen Restaurants Essbar. Das zweite Bild (unten) zeigt die engagierte Heimatfreundin beim Ratinger Kulturtag 2010. In ihrer unnachahmlichen Art erklärt sie den Besuchern die Arbeit des Lintorfer Heimatvereins.

Ihre Liebe zur Lintorfer Heimat brachte Monika Buer sicher von zuhause mit. Als geborene Steingen blickte sie auf eine lange Familiengeschichte in Lintorf zurück. Gemeinsam mit ihrem Mann Manfred Buer, dem langjährigen Vorsitzenden des Heimatvereins und Schriftleiters der Jahresschrift, lebte sie diese Liebe aus. Wenn sie auch meist im Hintergrund tätig war, so war ihr Einsatz im Heimatverein enorm.

Jahrzehnte lang holte sie die Anzeigen für die Quecke herein und schrieb anschließend die Rechnungen auf ihrer Schreibmaschine. Monika Buer hielt ihrem Mann den Rücken frei, während er an der Quecke arbeitete. Sie kümmerte sich um die Gestaltung des Verkaufsstandes des Heimatvereins auf dem Lintorfer Weihnachtsmarkt und des Informationsstandes beim Ratinger Kulturtag. Sie befüllte die beiden Vitrinen im alten Rathaus immer wieder mit neuen Ausstellungsstücken zur Lintorfer Geschichte.

Monika Buer (links) am Stand des Heimatvereins beim Ratinger Kulturtag 2010

All das tat sie im Hintergrund, viele Jahre ohne ein offizielles Amt im Verein. Erst spät kam sie als Beiratsmitglied in den Vorstand. In den vergangenen Jahren zog sich Monika Buer langsam aus der Arbeit für den Heimatverein zurück.

„Mit Monika Buer verlieren wir eine langjährige, sehr engagierte Mitstreiterin im Heimatverein. Wir werden sie sehr vermissen“, sagt Andreas Preuß, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins.

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