Mitsubishi: Neuer Geschäftsbereich in Ratingen

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Ratingen. Mitsubishi Electric Europe, eine hunderprozentige Tochter der Mitsubishi Electric Corporation in Tokio, gab jetzt die Gründung des Geschäftsbereiches „High Precision Positioning Systems“ mit Sitz in der deutschen Niederlassung in Ratingen bekannt. Der neue Geschäftsbereich bietet deutschen und europäischen Kunden Schlüsseltechnologien, um die Einführung von zentimetergenauem autonomen Fahren und sicherer Fahrunterstützung zu beschleunigen. Hierbei handelt es sich um das Mobile Mapping System (MMS) und den hochpräzisen zentimetergenauen Positionierungsempfänger AQLOC für Anwendungen in Straßen- und Nutzfahrzeugen, Schiffshäfen, Drohnen und in der Landwirtschaft.

AQLOC wird mit GNSS-Diensten sowie Services zur Erweiterung von Positionierungsdaten von Sapcorda, einem Gemeinschaftsunternehmen von Mitsubishi Electric, Bosch, Geo++ und u-blox, kompatibel sein. MMS verwendet auf dem Fahrzeug montierte GNSS-Antennen, Laserscanner und Kameras, um 3D-Positionierungsdaten für Straßen mit hoher Genauigkeit zu erfassen und erstellt umfassende, hochauflösende 3D-Karten, die zur Unterstützung des autonomen Fahrens benötigt werden.

Mitsubishi Electric Corporation bietet seine, insbesondere in Japan bereits im Feld erprobten, mobilen Karten- und hochpräzisen Positionierungssysteme in Europa, Nordamerika, Asien und Ozeanien an, wo die Nachfrage voraussichtlich weiter steigen wird.

„Wir nutzen unsere Erfahrung aus der Entwicklung des japanischen Quasi-Zenith-Satellitensystems (QZSS) und des Centimeter-Level Augmentation Service (CLAS), welche bereits in Japan zentimetergenaue Positionsdaten bieten“, sagt Kenji Nakakuki, Mitsubishi Electric Europe. Darüber hinaus investierte Mitsubishi Electric in Dynamic Map Platform, ein 3D-Kartierungsprojekt in Japan, das im Februar 2019 die US-Amerikanische Firma Ushr übernahm und damit einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur für autonomes Fahren leistete.

Grafik: Mitsubishi

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