Mit Schlüsselloch-Technik zum Erfolg

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Ratingen. Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Stütz- und Bewegungsapparates – das ist das weite Gebiet, mit dem sich die Fachklinik 360° beschäftigt. Ein Gebiet, das leider täglich größer wird. Rückenleiden, in all ihren Formen, gehören längst zu den drei Top-Volkskrankheiten. Sie belasten viele Betroffene schmerzlich — Tag für Tag. Die gute Nachricht ist: Die Zahl der großen Operationen an der Wirbelsäule ist gesunken. Besonders aufgrund so innovativer Verfahren wie der vollendoskopischen Wirbelsäulenchirurgie. Die Fachklinik 360° in Ratingen setzt hier gezielt auf die minimal-invasive „Schlüssellochtechnik“, um möglichen Begleiterscheinungen einer großen Operation zu minimieren.

Gesundheit für den Bewegungsapparat, alles aus einer Hand — das ist das Ziel der Behandlung in der interdisziplinären Fachklinik für Gelenk-, Wirbelsäulen- und Knochenerkrankungen. Aufbauend auf einer ausführlichen klinischen und radiologischen Diagnostik erstellt die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie ein möglichst schonendes Therapiekonzept. In der Fachklinik wird dabei nicht nur das gesamte Behandlungsspektrum für Wirbelsäulenerkrankungen angeboten, man entwickelt Behandlungsformen kontinuierlich weiter. „Sei es bei Operationen der Bandscheibe, bei Spinalkanaldekompressionen oder Denervationen des Facettengelenks oder des Iliosakralgelenks — in vielen Fällen können unsere Patienten heute von den Vorteilen der vollendoskopischen Wirbelsäulenchirurgie profitieren“, so Chefarzt und Wirbelsäulenchirurg Erdogan Altunok. Die Ratinger Fachklinik setzt gezielt auf die schonendste Methode für Patienten. Bei ihr können so gewebeschonend wie möglich beispielsweise Bandscheibenvorfälle und knöcherne Verengungen entfernt werden.

Risikoarm: Vollendoskopische Operation

Die vollendoskopische Operation ist ein innovatives chirurgisches Verfahren, bei dem die Operation mit Hilfe eines Endoskops mit gerade einmalacht Millimeter Durchmesser durchgeführt wird. Nahezu alle Bandscheibenvorfälle und die meisten Verengungen des Wirbelkanals können so über die „Schlüssellochtechnik“ entfernt werden.

An der Haut bleibt einzig eine kleine, kaum sichtbare Narbe. „Die Vorteile für unsere Patienten liegen auf der Hand“, sagt der Leitende Oberarzt Thomas Rungweber, Spezialist für minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie und Hauptoperateur im Bereich Endoprothetik: „Muskeln, Bänder und Knochen werden maximal geschont, die Narben werden minimiert und, ganz wichtig, die postoperativen Schmerzen der Patienten sind deutlich geringer.“  Da die Infektionsgefahr gesenkt wird und die Wunden schneller heilen, „wird auch die Rehabilitation und Rückkehr ins Berufs- und Sozialleben oftmals deutlich beschleunigt.“ Dass das minimal-invasive Verfahren auch für die Chirurgen große Vorteile bietet, erklärt Chefarzt Altunok: „Dank Endoskop mit High-End-Bildauflösung auf dem Monitor haben wir die perfekte Sicht auf die anatomischen Strukturen und das jeweilige OP-Ziel, zudem gibt es weniger Blutungen bei der Operation. Nicht zu vergessen: Die Narkose- und Operationszeiten werden ebenfalls kürzer“, so der Spezialist für minimal-invasive Verfahren im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie, Arthroskopie und Unfallchirurgie.

Foto: privat

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