Mit dem Rad durch den Odenwald

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Odenwald (epr). Bewegung macht glücklich! Wer sich bewegt, tut sowohl seinem Körper als auch seiner Seele etwas Gutes. Der Kopf wird frei, Kummer und Sorgen verfliegen. Das wissen nicht nur junge Hüpfer, sondern auch alte Hasen. Gerade die Generation 50plus möchte in ihrer Freizeit und im Urlaub körperlich aktiv sein – sei es per pedes oder auf dem Drahtesel. Stimmt dann noch die Umgebung, machen Wandern und Radfahren gleich doppelt so viel Spaß.

„Madonnenländchen“ – so heißt die Gegend im Norden Baden-Württembergs, die seit dem Mittelalter ein Zentrum der Marienverehrung ist. Noch heute kommen jedes Jahr im Mai und Juni zehntausende Pilger nach Walldürn, um ihren Glauben zu bezeugen. Während die Wallfahrtsgruppen meist zu Fuß unterwegs sind, erkunden Urlauber die beliebte Wanderregion auch mit dem Fahrrad, und zwar auf einer mit vier Sternen ausgezeichneten ADFC-Qualitätsroute.

Der Odenwald-Madonnen-Radweg führt auf 174 Kilometern von Tauberbischofsheim nach Speyer und lässt sich bequem in vier Tagesetappen erfahren. Die erste Etappe umfasst neben dem Wallfahrtsort Walldürn auch den Weinort Königheim, um schließlich in Buchen zu enden. Sehenswert sind hier der historische Stadtkern sowie die mehrere Millionen Jahre alte Tropfsteinhöhle im Ortsteil Eberstadt.

Sind die Höhen des Odenwaldes bezwungen, geht es von Mudau weiter nach Mosbach. Prachtvollstes Fachwerkhaus der Stadt ist das Palm’sche Haus am Marktplatz. Die dritte Tagesetappe wird als „Burgen-Etappe“ bezeichnet, denn auf dem Weg durch das Neckartal kommen die Radler an charmanten Ortschaften wie Eberbach, Hirschhorn oder Neckarsteinach vorbei mit zahlreichen Burgen und Schlössern. Die letzte Tour führt von Neckargemünd über Heidelberg und Leimen in die Kaiserstadt Speyer mit ihrem imposanten Dom, der seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Übrigens: Geübte Radfahrer können die Alternativroute über den Katzenbuckel nutzen. Auch rund um den höchsten Berg des Odenwaldes gibt es ausgewiesene RadServiceStationen und Gastgeber, bei denen Radler herzlich willkommen sind.

Mehr Information im Internet

Foto: epr/Touristikgemeinschaft Odenwald

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