Michael Lüders: Die Saudi-Connection

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Essen. Am Montag, 19. November, um 19:30 Uhr berichtet Michael Lüders in der Zentralbibliothek, Hollestraße 3, über „Armageddon im Orient. Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt“. Der Eintritt kostet sechs Euro. Gewohnt anschaulich, kritisch und pointiert erklärt Lüders die Konflikte und macht deutlich, warum der Region ein neuer dreißigjähriger Krieg droht. Durch die Veranstaltung führt Nikolaos Georgakis.

Der Orient kommt nicht zur Ruhe. Während die Kämpfe vor allem in Syrien andauern, zeichnet sich bereits der nächste Konflikt ab: Präsident Trump und seine Verbündeten nehmen den Iran ins Visier. Dahinter steht auch ein Machtkampf zwischen Riad und Teheran. Michael Lüders schildert in „Armageddon im Orient. Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt“ die Ursachen des Konflikts seit dem 18. Jahrhundert und erklärt, warum der Westen einseitig Partei ergreift. Unter Obama wurde 2015 das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen. Doch obwohl Teheran sich erwiesenermaßen an alle Verpflichtungen hält, bricht der Konflikt jetzt erneut auf. Warum ist das so? Ist der Iran wirklich ein „Schurkenstaat“? Welche Rolle spielen die engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den USA und Saudi-Arabien, die sogenannte „Saudi-Connection“? Und gibt es tatsächlich eine religiöse Feindschaft zwischen Sunniten und Schiiten?

 

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