Mercator-Matinee: Johannes Kepler

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Duisburg. Die Mercator-Matinee am Sonntag, 8. April, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte widmet sich Johannes Kepler. Zuvor um 10 Uhr findet ein begleitender Gottesdienst in der Salvatorkirche am Burgplatz statt. Die Predigt hält Pfarrer Martin Winterberg. Der Eintritt zur Matinee kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro.

Wissenschaftspublizist Thomas de Padova stellt in seinem Vortrag „Himmel habe ich vermessen“ Johannes Kepler und die Freiheit des Denkens vor. In seinem Vortrag entwirft er ein Porträt des schillernden Mathematikers, Naturforschers und Astrologen im Spiegel seiner Zeit. Johannes Kepler ist als Entdecker der nach ihm benannten Planetengesetze in die Geschichte eingegangen. Der gebürtige Schwabe und fromme Protestant war nicht nur Begründer einer neuen Astronomie sondern auch ein Freigeist, der inmitten des Dreißigjährigen Kriegs für einen Dialog der Kirchen eintrat. Mehrfach vertrieben und vom Abendmahl ausgeschlossen musste er mit ansehen, wie man seine Mutter, als Hexe angeklagt, in Ketten legte. Kepler selbst wollte von den Zwängen befreien, die der Suche nach Wahrheit und dem Lauf der Phantasie im Wege stehen. Er brannte darauf, seine Ansichten mit anderen zu diskutieren: mit dem eitlen Galileo Galilei oder dem technikbesessenen kaiserlichen Hofmathematiker Tycho Brahe, dessen Erbe er in Prag antrat. 

Foto: privat

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