Mercator-Matinee: Leben im All möglich?

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Duisburg. Rüdiger Vaas hält beim Mercator Matinée am Sonntag, 25. November, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum am Johannes Corputius-Platz 1 im Innenhafen zu Gast und seinen Vortrag: „Mars macht mobil – Ist Leben im All möglich?“. Der Vortrag berichtet allgemeinverständlich über die aktuellen Forschungen und Diskussionen.

Mehrere Robotfahrzeuge erkunden gegenwärtig unseren Nachbarplaneten so genau wie nie zuvor – unter anderem auf der Suche nach Wasser, Biomolekülen und sogar Lebensspuren. Auch weitere Orte im Sonnensystem haben verblüffenderweise geochemische Eigenschaften, die notwendig sind für die Entstehung von Leben, wie wir es kennen. Außerdem haben Astronomen inzwischen mehr als 3000 Planeten bei anderen Sternen entdeckt. Die Wahrscheinlichkeit wächst also, dass die Erde nicht der einzige belebte Planet im Weltraum ist. Astronomen suchen überdies nach Anzeichen von intelligenten Zivilisationen in der Milchstraße und darüber hinaus. Neue Erkenntnisse legen sogar nahe, dass ein Kontakt relativ bald bevorstehen könnte: „Was würde das für Folgen haben und für unser Welt- und Selbstverständnis bedeuten? Wären wir überhaupt vorbereitet? Oder sollten wir uns verstecken?“

Rüdiger Vaas ist Philosoph, Dozent, Publizist sowie Astronomie- und Physik-Redakteur des populären Monatsmagazins „bild der wissenschaft“. Er ist Autor von zwölf Büchern, darunter „Tunnel durch Raum und Zeit“, „Hawkings Kosmos“, „Vom Gottesteilchen zur Weltformel“, „Jenseits von Einsteins Universum“ und „Signale der Schwerkraft“ (alle im Kosmos-Verlag erschienen) sowie Mitherausgeber des Sammelbands „The Arrows of Time“ (Springer-Verlag).

Er hat zahlreiche wissenschaftstheoretische und philosophische Aufsätze veröffentlicht, auch einige zur Kosmologie, Theologie und über die Suche nach außerirdischem Leben. Außerdem hat er 2002 und 2017 je eine repräsentative Umfrage über die Meinung der Deutschen zu diesem Thema publiziert – mit überraschenden Ergebnissen. Darüber wird er in seinem Vortrag ebenfalls berichten.

Foto: Die Meinung der Deutschen 2017/R. Vaas/bdw

 

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