Mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer

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Ratingen. Die Fahrbahndeckensanierung auf dem Maubeuger Ring und Wilhelmring bringt Neuerungen für die Verkehrsteilnehmer, auch für Radfahrer. Die Fahrbahn wurde neu aufgeteilt. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern, zum Beispiel durch die gesicherte Führung des Radverkehrs. „Der bisherige Zweirichtungsradweg entlang des äußeren Ringes wird langfristig aufgelöst. Das bedeutet, dass Radfahrer in nördliche Richtungen auf Radschutzstreifen geführt werden“, erklärt der städtische Fahrradbeauftragte Martin Willke.

Es wurden aber auch die Fahrstreifen neu aufgeteilt, so dass eine bessere Verkehrsabwicklung an der Kreuzung Wilhelmring und Bahnstraße auch für den Autoverkehr erreicht wird. Hier war es nötig, zulasten von Parkplätzen, die Fahrstreifen am Wilhelmring auszubauen. „Hier zwingt uns die allgemeine Zunahme des Verkehrs dazu, das Parken am Fahrbahnrand einzuschränken“, so Willke. Zugleich gibt er zu bedenken, dass sich die Parkraumversorgung durch das Parkhaus im Calor-Emag-Carré verbessert habe.

Neu wird die Möglichkeit sein, als Radfahrer vom Wilhelmring nach links in die Hochstraße einbiegen zu können. Willke: „Dazu schaffen wir eine Radfahrschleuse für linksabbiegende Radfahrer. Bis die Ampelanlage hierfür umprogrammiert wird, werden wir den neuen Fahrstreifen für Radfahrer noch nicht in Betrieb nehmen können. Wir werden baulich und mit Beschilderung darauf hinweisen, dass zunächst nur indirektes Linksabbiegen möglich sein wird.“

Dies bedeutet: Die vom Wilhelmring kommenden Radfahrer stellen sich vor den Wartenden an der Hochstraße auf, um dann bei grün die Straße zu queren. Die Möglichkeit des indirekten Linksabbiegens bleibt übrigens bestehen, auch wenn die Linksabbiegerspur in Betrieb gegangen sein wird.

Archivbild

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