Mehr Paten für kenianische Schüler gesucht

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Lintorf. Doris Jacobs und Irmel Hinssen finanzierten mit Hilfe vieler Spendern den Bau einer Schule in Kenia. Nach fünf Jahren besuchen heute 350 Schüler die Schule. Mit Patenschaften können die Schulgebühren für Kinder bezahlt werden, deren Eltern den Schulbesuch nicht finanzieren können. Ian und Karin Mentzen (Foto) besuchten während eines Keniaurlaubs ihr Patenkind Clementina.

Die Paten können mit ihren Patenkindern brieflich in Verbindung bleiben. Ian und Karin Mentzen erhielten gerade einen Brief von Clementina: „Ich schreibe Euch, weil ich mich für den Brief bedanken möchte, den Ihr mir geschickt habt. Ich habe ihn erhalten und war sehr glücklich, von Euch zu hören. In der Schule strenge ich mich sehr an. Herzliche Grüße an alle.“

Hinssen und Jacobs reisen zwei Mal im Jahr auf eigene Kosten nach Kenia, besuchen „ihre“ Schule und halten Kontakt zu allen vermittelten Patenkindern. Immer noch werden Paten gesucht, obwohl der letzte Artikel über die Patenschaften einen unerwarteten Erfolg brachte: 13 Paten meldeten sich für eine Patenschaft.

[quote]“Wir haben der Presse, die immer wieder über unsere Arbeit berichtet, viel zu verdanken“, sagt Irmel Hinsen.[/quote]

Die Attraktivität der Schule ergibt sich aus dem großen Engagement der unterrichtenden Lehrer, aus dem stabilen Schulgebäude, dem neu angelegten, von der Stiftung Blumberg finanzierten großen Sportplatz und der von den Jugendlichen von Rot-Weiß Lintorf geschenkten Sportausstattung.

Rings um die Schule ist ein kleines Dorf entstanden, weil immer mehr Eltern ihren Kindern den Besuch der privaten, vergleichsweise günstigen Ratinga School ermöglichen wollten. Doch mit den sinkenden Touristenzahlen verloren einige Familien ihre Existenzgrundlage und konnten den Schulbesuch ihrer Kinder nicht mehr finanzieren.

Wertvolle Hilfe konnte durch die Übernahme von Patenschaften geleistet werden. Für 300 Euro jährlich werden für ein Patenkind die Unterrichtsgebühr, täglich ein warmes Essen und ein Teil der ärztlichen Versorgung bezahlt. Den Großteil der Aufwendungen für die medizinische Betreuung der Kinder übernehmen der Förderkreis Diakonie und Caritas und der Lintorfer Zahnarzt Jens Brauner.

Doris Jacobs und Irmel Hinssen beantworten gerne Fragen zu ihren Projekten. Sie sind zu erreichen unter Jacobs100@yahoo.de und Irmel17@aol.com.

Ian und Karin Mentzen mit ihrem Patenkind Clementina. (Foto: privat)

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