Martin Luther und die nichtchristlichen Religionen

Werbung

Essen. Görge Hasselhoff, Pfarrer und Privatdozent an der Universität Dortmund, hält am Donnerstag, 9. Februar, um 19 Uhr im Seminarraum der Alten Synagoge Essen, Edmund-Körner-Platz 1, einen Vortrag über „Martin Luther und die nichtchristlichen Religionen“. Der Eintritt ist frei.

Martin Luther äußerte sich zu vielen Fragen. Er lebte in einer Endzeitstimmung: Die Türken näherten sich 1528 Wien. Es war nicht klar, ob die deutschen Fürsten mit ihren Heeren dem muslimischen Ansturm standhalten würden. Tief enttäuscht war Luther, dass sich die Juden nicht seiner neuen Konfession anschlossen. In seinem Alterswerk „Von den Juden und ihren Lügen“ (1543) setzte er sich für ein Lehrverbot für Rabbiner ein, das Anzünden der Synagogen, die Vertreibung jüdischer Familien aus festen Wohnhäusern oder den Zwang zu harter Arbeit. Im 15. Jahrhundert wandern Sinti – im Volksmund „Zigeuner“ – aus dem heidnischen Indien nach Mitteleuropa zu.

Welche Haltung nahm Luther zu den nichtchristlichen Religionen insgesamt ein? Gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Lassen sich Verbindungen herstellen?

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.