Marc Pauli-Rehm fährt für UNICEF nach Jordanien

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Düsseldorf. Zehn ehrenamtliche UNICEF-Mitarbeiter aus Deutschland besuchen vom 2. bis zum 7. Oktober UNICEF-Projekte für geflüchtete Kinder und ihre Familien in Jordanien. Mit dabei ist Marc Pauli-Rehm (Zweiter von links) von der UNICEF AG Düsseldorf. „Wir wollen aus erster Hand erfahren, wie die Kollegen vor Ort arbeiten und was ihre Arbeit für die geflüchteten Familien bedeutet“, sagt Pauli-Rehm. „So können wir den deutschen Spendern besser erklären, warum unsere Hilfe für Flüchtlingskinder aus Syrien so wichtig ist.“ In Flüchtlingslagern wird die Gruppe zum Beispiel Schulen und besondere Lernorte für Kinder und Jugendliche, so genannte Makani-Zentren, besuchen sowie mehr über die psychosoziale Betreuung der Kinder erfahren.

Die psychosoziale Betreuung ist einer der Schwerpunkte der UNICEF-Arbeit in Jordanien. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen ein Stück Normalität und Sicherheit zurückzugeben. Sozialarbeiter und Freiwillige bieten hierfür betreute Sport- und Spiel-Aktivitäten an, die auf den kulturellen Hintergrund und das Alter der Kinder zugeschnitten sind. Sie sollen Flüchtlingskindern helfen, das Erlebte zu verarbeiten. Gleichzeitig lernen die Kinder, sich auch gegenseitig zu unterstützen.

Jordanien hat mittlerweile mehr als 630.000 Flüchtlinge aufgenommen. Mindestens die Hälfte davon sind Kinder. Sie mit dem Nötigsten zu versorgen ist eine große Herausforderung. Gemeinsam mit Partnern organisiert UNICEF Impfkampagnen, versorgt Menschen in Städten und Flüchtlingscamps mit Trinkwasser, richtet Notschulen und Kinderzentren ein und verteilt zum Beispiel Pakete mit Kinderkleidung oder Hygieneartikeln.

Mit der Reise haben nun ausgewählte, oft langjährige ehrenamtliche Mitarbeiter die Chance, sich selbst ein Bild von den Fortschritten der UNICEF-Arbeit in Jordanien zu machen und UNICEF-Unterstützer in Deutschland zu informieren. Die Reisenden haben sich verpflichtet, ihre Eindrücke nach der Rückkehr in Vorträgen und Beiträgen umfassend weiterzugeben. Sie tragen selbst einen Teil der Reisekosten.

Die rund 8000 UNICEF-Ehrenamtlichen in Deutschland spielen für die Hilfe von Kindern in Entwicklungs- und Krisenländern eine wichtige Rolle. In bundesweit 150 UNICEF-Gruppen von Aachen bis Cottbus und von Sylt bis Passau tragen sie die Kinderrechte in die Öffentlichkeit und rufen zu Spenden auf. Mit der aktuellen Kampagne „Letzte Chance für eine Kindheit“ ruft UNICEF zu politischem Handeln und zu Spenden auf, um Schutz und Bildungschancen für Kinder im Krieg und auf der Flucht zu verbessern.

Weitere Information im Internet.

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