Literaten schauen auf Europa

Werbung

Essen. Über viele Jahre war der Literarische Salon eine Institution des Essener Literaturlebens. Jetzt kehrt er unter dem Titel „Europäischer Salon! Ein Fest für Europa“ für eine einmalige europäische Sonderausgabe am Samstag, 21. Oktober, ab 20 Uhr ins Essener Grillo-Theater zurück. Der Eintritt kostet acht Euro. Karten sind im TUP-Ticketcenter, Telefon 0201/8122-200, oder an der Abendkasse erhältlich. Kartenreservierung unter tickets@theater-essen.de.

Wo ist Europa? Was ist gemeint und wer gehört dazu? Seit den großen Europaplänen der Nachkriegszeit hat sich viel verändert: Längst prägt das europäische Projekt unsere Biografien, beeinflusst, was wir für möglich und was für gerecht halten und mit wem wir uns vergleichen. Aber reicht es, wenn Europa nun auf diese Weise in unserem Alltag gegenwärtig ist oder braucht es eine neue Vision?
Für den „Europäischen Salon“ haben die fünf international renommierten Schriftsteller Nora Bossong (Deutschland, *1982), Aris Fioretos (Schweden, *1960), Esther Kinsky (Deutschland, *1956), Fiston Mwanza Mujila (Demokratische Republik Kongo, *1981) und Dubravka Ugresić (Kroatien, *1949) ihren Blick auf das „kleine Kap des asiatischen Kontinents“ (Paul Valéry) gerichtet. Entstanden sind literarische Beobachtungen, Einwürfe und Essays, die an diesem Abend erstmals vorgetragen werden, gefolgt von einer Diskussion.
Es moderieren Claus Leggewie und der franko-amerikanische Literaturscout, Verleger und Komparatist Daniel Medin. Vom Schauspiel Essen lesen die Ensemblemitglieder Thomas Büchel und Floriane Kleinpaß.

Nora Bossong (Foto: Peter-Andreas Hassiepen)

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.