Lintorfer Urlauber entdeckt Kunst im Dorf

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Lintorf/Friedeburg. Horsten ist mit rund 2100 Einwohnern die zweitgrößte Ortschaft in der ostfriesische Gemeinde Friedeburg. 1963 wurde hier ein 1,1 Meter hoher Findling gefunden, auf dessen flacher Unterseite 17 konzentrische Kreise eingemeißelt sind: Der Sonnenstein von Horsten stammt wahrscheinlich aus der jüngeren Bronzezeit (1100 bis 700 vor Christus). Vielleicht waren das auch schon die Anfänge der Internationalen Horster Bildhauersymposien, denkt sich der Lintorfer Urlauber.

„Begegnung“ (Foto) heißt die Skulptur, die Kohen S. Amin beim zweiten Symposium 2001 schuf. Die Eichenfiguren stehen am Rand der Bundesstraße 436 zwischen Etzel und Stapelstein.

1998 fand in dem idyllischen ostfriesischen Dorf Horsten erstmalig ein internationales Holzbildhauersymposium statt. Seitdem kommen alle drei Jahre bis zu sechs renommierte Künstler auf dem Dorfplatz zusammen. Er dient in dieser Zeit als öffentliches Atelier. In neun Tagen werden dann mindestens sechs großformatige Skulpturen aus Eichenholz geschaffen.

Die erarbeiteten Objekte bleiben als Dauerleihgaben der Künstler in der Region und bilden die Basis des Projekts „Skulptour“. So ist über die Jahre ein Netz von Skulpturenwegen entstanden. Eine Freiluftgalerie, die die Besucher bei jedem Wetter und kostenlos besuchen können. Zentrum dieser Wege ist Horsten.

Künstlerischer Leiter dieser Symposien ist der in Horsten lebende Bildhauer Thorsten Schütt, der die Kontakte zu den internationalen Künstlern herstellt. Organisatorisch unterstützt werden die Symposien von der Gemeinde Friedeburg und dem Bürgerverein Horsten.

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