Lintorfer auf dem Neanderlandsteig

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Lintorf/Velbert. Gut 15 Kilometer wanderten die Lintorfer von Nierenhof nach Velbert auf dem Neanderlandsteig. Es war bereits die dritte Etappe, die die Lintorfer sich ausgesucht hatten. Ihre erste Etappe führte sie von Selbeck über Lintorf nach Ratingen, die zweite von Wülfrath-Düssel nach Neviges. Weitere 14 Etappen können sie auf dem insgesamt rund 240 Kilometer langen Wanderweg rund um den Kreis Mettmann noch laufen.

„Es war die bislang landschaftlich schönste Etappe“, findet Dieter Sommer aus Hösel. Er ist gemeinsam mit den Lintorfern die drei Etappen gewandert.

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Peter van Balsfort stimmt dem zu, ist aber über die Ausschilderung des Weges an manchen Stellen enttäuscht: „Zwei Mal haben wir die Markierungen nicht mehr gefunden, da half uns nur noch die App auf dem Mobiltelefon zurück auf den Weg.“

Besonders geärgert haben sich die Wanderer über die Ausschilderung zum Endepunkt der Etappe, dem Busbahnhof in Velbert. Andreas Preuß berichtet: „Vom letzten Schild, das wir gesehen haben, waren es noch fast zwei Kilometer durch die Stadt zum Busbahnhof.“ Zum Glück gab es hilfsbereite Velberter, die den Weg erklärten.

Im Hespertal wurden die Wanderer von einem Anwohner angesprochen. Er bat sie, mit dem Kreis Mettmann zu sprechen. Der Übergang über die Straße ist hier besonders gefährlich. „Das ist eine Rennstrecke für Motorradfahrer“, so der empörte Anwohner, der den Kreis und auch den Velberter Bürgermeister erfolglos auf die Gefahr hinwies. Weder die Wanderer noch die Motorrad- oder Autofahrer können die scharfe Kurve einsehen.  „Hier muss dringend etwas gemacht werden, sonst gibt es noch Tote“, befürchtet der Anwohner.

„Wir wollen noch weitere Etappen machen“, so Preuß gegenüber dem „Lintorfer“. Welche die nächste ist, ist aber noch offen. Jedenfalls sei der Neanderlandsteig eine gute Idee, die wohl auch angenommen werde. „Wir haben zwei Wandergruppen überholt und uns sind einige Wanderer entgegengekommen“, erklärt Preuß im Gespräch.

Die Erreichbarkeit der Anfags- und Endpunkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln sei hervorragend, finden alle drei Mitwanderer. Vermisst haben sie bisher auf jeder Teilstrecke Möglichkeiten irgendwo einzukehren. „Vielleicht finden wir die Gasthäuser ja auf den anderen Etappen“, ist van Balsfort optimistisch.

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