Ratingen. Es nieselt, manchmal regnet es auch fester. Es ist kalt. Die Kälte kriecht durch alle Ritzen der Kleidung. Trotzdem warten die Leute geduldig, jedenfalls die allermeisten, auf ihre Corona-Impfung im DRK-Impfmobil auf dem Parkplatz der Ratinger Tafel.

Die beiden jungen DRK-Mitarbeiter im Zelt, die die Impfwilligen am Rechner registrieren, halten sich mit Kaffee und Tee warm. Obwohl beides vermutlich längst kalt ist, denn zum Trinken kommen beide kaum. Die Schlange der Impfwilligen nimmt und nimmt einfach kein Ende.

Die beiden Impfärzte im Impfmobil impfen bald im Minutentakt. Noch während des Aufklärungsgesprächs wird der Arm desinfiziert und die Spritze aufgezogen. Sie bleiben ruhig, auch wenn vor dem Impfmobil wieder jemand schimpft, weil die DRK-Helfer eine junge Mutter mit ihrem zweijährigen Sohn an der Schlange vorbei zur Impfung bringen. Nach zwei Stunden Warten auf die ersehnte Spritze wird manch einer ungeduldig und vergisst sein Benehmen. Dabei kam es auf die zwei Minuten nun auch nicht mehr an.

Eine andere beschwert sich lautstark, warum keine Stühle aufgestellt würden, damit man sich setzen könnte. Die DRK-Helfer versuchen zu erklären, dass es in dem Impfmobil keinen Platz für Stühle gebe.

Die meisten in der gefühlt unendlichen Schlange aber warten geduldig und schütteln nur den Kopf, wenn wieder einer laut mit den DRK-Helfern schimpft.

Übrigens ist das DRK am Mittwoch, 17. November, 14 bis 18 Uhr wieder mit seinem Impfmobil auf dem Parkplatz der Tafel, Am Stadion 1.