Letztes Konzert beim Mercator Jazz

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Duisburg. Das letzte Konzert in diesem Jahr beim Mercator Jazz findet statt am Donnerstag, 22. November. Die erfolgreiche Reihe wird mit zwei ganz jungen, dafür aber umso frischeren Bands des ‚Young German Jazz‘ fortgesetzt. Jin Jim und Three fall feat. Melane – noch keine wirklich ‚großen‘ Namen, dafür aber große Zukunft. Karten für das Konzert im CityPalais, Landfermannstraße 6, kosten 25. Euro, ermäßigt 15 Euro. Es gibt sie an den bekannten Vorverkaufsstellen oder über www.mercatorjazz.de, Telefon 0203/392 4160.

Jin Jim gehören zu den Senkrechtstartern in der deutschen Jazzszene. 2013 gründeten der aus Peru stammende Flötist Daniel Manrique-Smith, der Bassist Ben Tai Trawinski, der Gitarrist Johann May und der Schlagzeuger Nico Stallmann Jin Jim. Noch im selben Jahr wurden sie als Sieger ins Finale des JazzTube-Festivals Bonn gewählt, im Jahr darauf gewann das Quartett gar – gegen fast 200 Mitbewerber – den „Future Sounds“-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage und veröffentlichten ihr erstes Album „Die Ankunft“. Der stürmische Erfolg basierte auf der Innovation, die ihnen mit ihrer Musik gelingt: Mit bisher unbekannter Wucht verschmelzen hier Latin, Jazz und Rock.

Zu den innovativsten Blüten des jungen, deutschen Jazz gehört das Trio Three Fall. Mit ihrer Trio-Besetzung, zwei Bläser und Schlagzeug, ohne gängiges Bass und Akkordinstrument, haben sie auf fast allen großen deutschen Jazzfestivals für Furore gesorgt. Jetzt hat die Band Zuwachs bekommen: die kongolesisch-deutsche Sängerin Melane bringt eine neue Farbe in den unverwechselbaren Sound der Band. Ihre Stimme – kraftvoll, geschmeidig und strahlend – fügt sich perfekt in die durchdachten Arrangements und bildet einen Kontrast zu den rauen Funkgrooves des Trios.

Vielfältige Möglichkeiten eröffnen sich nun für die Band, die bekannt dafür ist, ihr Publikum immer wieder zu überraschen. Denn vom Jazz nehmen Three Fall sich vor allem die Freiheit, das zu tun, was ihnen gefällt, sodass ihre HipHop, Afrobeat und Reggae Einflüsse unüberhörbar sind.

Jin Jim (Foto: privat)

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