Letztes Heimspiel der SG Ratingen

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Ratingen-West. Ein letztes Mal noch treten die Handballer der SG Ratingen in der Saison 2018 / 2019 in heimischer Halle an. Am Samstag ist die HSG Siebengebirge zu Gast an der Gothaer Straße. Für die Dumeklemmer ist der Aufstieg nur noch theoretischer Natur, denn der Tabellenführer Dinslaken dürfte keine der beiden Partien gewinnen, während die Löwen keine weiteren Punkte mehr abgeben dürfen. Diese Chance will man sich in Ratingen aber aufrecht erhalten, weshalb ein Sieg gegen die abstiegsbedrohte HSG Siebengebirge Pflicht ist.

Mit 17:29 Punkten belegt die HSG zwar den zehnten Tabellenplatz, liegt damit aber auch nur einen Punkt vor dem ersten Abstiegsrang. Fünf Teams kämpfen noch gegen den Abstieg, weshalb jeder Punkt im Tabellenkeller Gold wert sein kann. In den letzten Wochen konnten die Männer aus dem Siebengebirge einiges für ihr Punktekonto tun und präsentierten sich in bestechender Form. Nach einem Heimsieg gegen den TV Korschenbroich und einem Auswärtserfolg beim direkten Konkurrenten der Wölfe Nordrhein, erkämpfte die HSG gegen den TV Rheinbach ein 21:21 Unentschieden und musste sich dem Tabellenführer Dinslaken eine Woche später erst in der Schlussminute knapp mit 31:32 geschlagen geben. Trotz der knappen Niederlage nahm die HSG den Rückenwind mit in die Osterpause und will nach dem engen Spiel gegen den Tabellenführer auch beim Zweiten der Nordrheinliga eine starke Leistung bringen.

An der Gothaer Straße will man weiterhin auf sich selbst schauen. Der Ausgang der Saison liegt nicht mehr in den eigenen Händen und so befasst sich das Team um die Trainer Jonovski und Müller derweil lieber mit den beiden bevorstehenden Aufgaben. Dabei sieht der wiedergenesene Kapitän Kai Funke den kommenden Gegner bei weitem nicht so schwach, wie man beim Anblick der Tabelle vermuten könnte.

„Für mich persönlich ist die HSG Siebengebirge eine sehr starke Mannschaft, die letzte Saison nicht zu unrecht Dritter in der Liga geworden ist“, erzählt Funke. „Sie verfügen über einen überragenden Mittelmann, den wir sowohl als Spieler, als auch in der Achse mit ihrem Kreisläufer in den Griff bekommen müssen“, analysiert der 28-Jährige.

Anwurf in der Höhle der Löwen an der Gothaer Straße ist um 18 Uhr.

Foto: Leuchtkraft

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