Letzter Streit um die Insel-Krone

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Essen. Nicht nur im Leben der Erwachsenen, schon im Kindergarten oder in der Schule stellt sich oft eine ganz wichtige Frage: Wer ist hier eigentlich der Bestimmer? Unter dem Titel “Ein König zu viel” hat die Autorin Gertrud Pigor zu diesem Thema einen sehr unterhaltsamen “Theaterstreit für Kinder ab vier Jahren” geschrieben, der am Sonntag, 23. April, ab 15 Uhr zum letzten Mal in dieser Spielzeit in der Box des Schauspiels Essen zu erleben ist.

Die Geschichte beginnt an einem wunderbar sonnigen Morgen: Für seinen Ehrentag hat sich König Fritz eine Fahrt mit seinem höchstpersönlichen goldenen Heißluftballon gewünscht. Vor aller Augen steigt er in den Himmel und gleitet majestätisch dahin. Aber was ist das? Ein zweiter Heißluftballon taucht am Himmel auf, und – auch das noch! – er kreuzt seinen Weg! Oje, das sieht nicht gut aus. Ein lautes “Platsch!” und beide Ballonfahrer stürzen ins Meer. Jetzt ist nicht nur der Ehrentag ins Wasser gefallen, König Fritz strandet auch noch mit dem anderen auf einer einsamen Insel. Doch damit nicht genug: Der freche Kerl behauptet sogar, ER sei der wahre König! König Karl, so nennt er sich. Jetzt ist guter Rat teuer. Beide sehen aus wie ein König. Beide sprechen wie ein König. Aber für Fritz und Karl steht eindeutig fest: “Hier ist ein König zu viel!”

Da es aber niemanden auf der Insel gibt, dem sie befehlen könnten eine Entscheidung zu treffen, müssen sich die beiden selbst etwas einfallen lassen. Ein Wettkampf! Dumm nur, dass in jeder Disziplin ein Unentschieden herauskommt. Fritz und Karl sind sich einig: So lässt sich die Situation nicht lösen. Eine Runde Boxen soll schließlich entscheiden, wer der wahre König ist. Und dann kommt alles doch ganz anders …

In der Inszenierung von Intendant Christian Tombeil, die für die allerkleinsten Theaterfans ab vier Jahren geeignet ist, spielen Stephanie Schönfeld und Silvia Weiskopf die beiden Könige. Für das passende Inselambiente und die Kostüme sorgt Carla Friedrich. Dramaturgie: Vera Ring.

Der Eintritt kostet sechs Euro, karten gibt es im Vorverkauf, Telefon 0201/81 22-200.

Foto: Matthias Stutte

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