Lesung über die Kindheit in Ostpreußen

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Hösel. Die Stadtteilbibliothek, Bahnhofstraße 175, lädt am Mittwoch, 29. November, um 16 Uhr zu einer Autorenlesung mit Wolfgang Kraska ein. In seinem Buch „Meine Reise nach Masuren“ berichtet er von den Kinder- und Jugendjahren seiner Tante Lucie in Ostpreußen. Es sind Erinnerungen aus Paradies und Höllenfeuer: Wenn die im Buch genannte „Oma Lucie“, eine über 90-jährige Ostpreußin, erzählt, erwachen augenblicklich Bilder aus längst vergangenen Tagen zu neuem Leben. Rührend schöne Erinnerungen an ein Kinderparadies werden greifbar, aber genauso die Widersprüche des Erwachsenwerdens in einem totalitären Staat sowie die unbarmherzigen Grausamkeiten des Kriegsendes. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten, Telefon 02102/550-4160.

Die Protagonistin, Jahrgang 1924, wuchs in Radostowen und Allenstein in Ostpreußen auf. Nach ihrem aktiven Berufsleben als Uhrmacherin und Goldschmiedin in Essen begann sie, die Märchen und Geschichten ihrer Kindheit aufzuschreiben. Im Laufe der Zeit ging sie dazu über, auch Episoden aus ihrer Jugend in Ostpreußen zu notieren, einschließlich bitterer persönlicher Erlebnisse an das Kriegsende und die Vertreibung.

Wolfgang Kraska, Jahrgang 1959, wuchs als Angehöriger der ersten Nachkriegsgeneration auf. Nach dem Studium der Wirtschaftspädagogik in Göttingen arbeitet er seit 1989 als Diplom-Handelslehrer im nordrhein-westfälischen Schuldienst. Er überarbeitete die Erzählungen seiner Tante Lucie und ergänzte sie durch weitere Familienerinnerungen seines mittlerweile verstorbenen Vaters.

 

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