Lesung mit Natascha Janovskaja

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Düsseldorf. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Lesung aus dem autobiografischen Werk „Passt auf, Genosse ist Jude! Erinnerungen“ von Aron und Bronislava Ianovski ein. Natascha Janovskaja, die Tochter der Autoren, wird aus der halb sowjetischen, halb rheinländischen Autobiografie vortragen und von den Migrationserfahrungen ihrer Familie ebenso berichten wie von der Konfrontation mit Antisemitismus. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 23. Juli, 15 Uhr, im Stadtmuseum statt. Der Eintritt ist frei.

In der Lesung geht es um sogenannte „Kontingentflüchtinge“ aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie hatten in den zurückliegenden drei Jahrzehnten erheblichen Anteil daran, das jüdische Gemeindeleben in der Bundesrepublik zu verändern und zu erneuern – so auch in Düsseldorf. Zu den Chronisten dieser Erfahrung zählt Aaron Ianovski. In der UdSSR in der Lehrerausbildung tätig, besann er sich als Neubürger Düsseldorfs in den frühen 1990er-Jahren stärker auf sein Judentum und verfasste im Nelly-Sachs-Haus seine 2016 erschienenen Lebenserinnerungen.

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