Lesung: Koloniale Vergangenheit und Rassismus

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Düsseldorf. Der renommierte Migrations- und Rassismusforscher Mark Terkessidis stellt am Montag, 3. Februar, 20 Uhr sein aktuelles Buch „Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute“ in der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, vor. In den letzten Jahren kehrt die Kolonialperiode in Ländern wie Namibia, Kamerun oder Ruanda in die deutsche Erinnerung zurück. Die neue Erinnerungskultur hat gravierende Auswirkungen für das Selbstverständnis eines Landes, dessen Bevölkerung immer diverser wird. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Gespräch zwischen Mark Terkessidis und der Moderatorin, die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, soll unter anderem davon handeln, welche Fragen sich ergeben, wenn auch die Erinnerung jener einbezogen wird, die eingewandert und damit Teil der Gesellschaft geworden sind.

Mark Terkessidis lebt als freier Autor und Migrationsforscher in Berlin. Er promovierte über die Banalität des Rassismus und unterrichtete an den Universitäten Köln, Rotterdam und St. Gallen.

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