Lesung: Couchsurfing in Russland

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Ratingen. Das Medienzentrum, Peter-Brüning-Platz 3, lädt am Mittwoch, den 31. Januar, um 19 Uhr zu einer besonderen Multimedia-Lesung ins Lesecafé ein. Dann stellt Stephan Orth sein Buch „Couchsurfing in Russland“ vor. Eintrittskarten sind im Kulturamt, Minoritenstraße 3a, zum Preis von neun Euro im Vorverkauf erhältlich. Reservierungen sind möglich, Telefon 02102/550-4104 und -4105 . 

Was ist Propaganda, was ist echt? Über keinen Teil der Erde ist die Informationslage verwirrender als über Russland. Da hilft nur: Hinfahren und sich sein eigenes Bild machen. Zehn Wochen lang sucht Bestsellerautor Stephan Orth zwischen Moskau und Wladiwostok nach kleinen und großen Wahrheiten. Er entdeckt ein Land, in dem sich hinter einer schroffen Fassade unendliche Herzlichkeit verbirgt.

Eine Diamantenmine in Jakutien, eine Hippie-Villa auf der Krim, das Dorf einer Weltuntergangssekte in Sibirien: Es sind Orte wie diese, an denen Stephan Orth nach dem wahren Russland sucht, jenseits von Propaganda und Nachrichten. Zwischen Moskau und Grosny, zwischen Sankt Petersburg und Wladiwostok lebt er zu Hause bei Einheimischen, diskutiert mit ihnen über Politik, Propaganda und Pelmeni und lässt sich von ihnen ihre Welt zeigen. Dabei trifft er nicht nur Putin-Versteher, Wodkatrinker und Waffennarren, sondern auch herzliche Musiker, einen intellektuellen Pedanten und die schönste Frau des Landes. Er erfährt, was Pfannkuchen mit dem Gefühlsleben der Russen zu tun haben, wie grüne Männchen auf der Krim landeten – und entdeckt sogar das Geheimversteck der sagenumwobenen russischen Seele. Von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein persönliches Bild dieses riesigen Landes, das derzeit ein fragwürdiges Comeback auf der weltpolitischen Bühne feiert – und gleichzeitig auf der Suche nach sich selbst ist.

Foto: privat

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