Leiden eines Sportlervaters

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Lintorf. Sportler haben es in diesen Zeiten schwer. Es fehlen die Trainingsmöglichkeiten (der Lintorfer berichtete: Schwierig: Fit bleiben ohne Trainingsmöglichkeiten). Ein Mitarbeiter der Redaktion des Lintorfers (Foto) stellte sich am Dienstag einer Profifußballerin als Trainingspartner zur Verfügung. Wir berichten erst heute, weil sich unser Redakteur erst erholen musste.

„Ich muss heute nur ein paar Kilometer im Wald auslaufen, machte mir unsere Tochter ihren Trainingsplan schmackhaft“, erzählt unser Redakteur, der seinen Namen lieber nicht nennen möchte.

Vom heimischen Garten ging es dann auf dem kürzesten Wege in den nahen Wald. Bis dahin sei noch alles gut gewesen, so der Redakteur. Eigentlich sei die Strecke ziemlich flach, eigentlich!

„Aber am Dienstag hatte ich das Gefühl, als ginge es die gesamte Strecke nur bergauf, was man in Lintorf halt so bergauf nennt“, so der Mitläufer. Eine Brücke über die Autobahn sei zum Glück aber nicht dabei gewesen.

Doch das Schlimmste seien die vielen Spaziergänger gewesen. „Denen musste ich doch zeigen, dass ich natürlich schneller bin als meine Tochter“, erzählt unser Redakteur. Sie ist auch brav einen Schritt zurückgeblieben, um dem Vater ein Erfolgserlebnis zu gönnen.

Am Ende des Trainings waren beide glücklich, Anke Preuß, weil sie ihren gemütlichen Waldlauf erledigt hatte, der Vater, weil er so ungeheuer sportlich gewesen war!

Anmerkung der Redaktion: Wir dachten, dass in dieser ungewöhnlichen Zeit auch ein wenig geschmunzelt werden darf. Unser Redakteur hat den Lauf unbeschadet überstanden und freut sich schon auf die nächste sportliche Herausforderung.

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