Land: Vierspuriger Radschnellweg durch Lintorf

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Lintorf. Eigentlich waren die Bäume an der Krummenweger Straße im vergangenen Jahr gefällt worden, weil sie nicht mehr standsicher waren. Sie waren zu einer Gefahr für den Autoverkehr geworden. Jetzt hat das Land die Gelegenheit genutzt und die freigewordene Fläche gekauft. Hier soll ein Stück des Radschnellweges von Düsseldorf über Lintorf nach Essen entstehen.

Das Land teilte in einer Pressemitteilung mit, dass der Radschnellweg weiter über den Kreisverkehr Richtung Hösel und dann über die Essener Straße führen soll. Dort soll der Radweg nach links abbiegen und dann kurz vor der Mintarder Brücke auf die A52 geleitet werden. Für den Radweg soll der Standstreifen der Autobahn bis zur Ausfahrt an der Gruga genutzt werden.

Offen ist noch, wie der Radschnellweg von Düsseldorf nach Lintorf kommen soll. Auch die genaue Strecke in Lintorf ist noch offen. Doch die Pläne sehen vor, dass der Radweg an der Fritz-Bauer-Straße deutlich – vierspurig – ausgebaut wird. Von dort aus könnten die Tiefenbroicher Straße und der Ulenbroich genutzt werden. Beide Straßen sollen, so sieht es die Landesplanung vor, für den Autoverkehr gesperrt werden. Nur Anwohner dürften den Radschnellweg in diesen Teilen dann noch mit dem Auto befahren, wenn sie sonst ihr Haus oder ihre Wohnung nicht erreichen könnten.

Vom Ulenbroich soll die Krummenweger Straße bis hinter der Unterführung der A52 halbseitig für den Radschnellweg genutzt werden. Für den Autoverkehr soll die Krummenweger Straße zwischen Speestraße und Rehhecke deshalb zur Einbahnstraße werden.

Laut dem Landesverkehrsministerium soll der Radschnellweg in Lintorf schon am 1. April 2022 feierlich eröffnet werden. Der Lückenschluss nach Düsseldorf ist nicht vor 2030 geplant. Der weitere Bau ab dem Krummenweger Kreisverkehr bis zur A52 wohl nicht vor 2045.

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