Ländliche Siedlungen im mittelalterlichen Duisburg

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Duisburg. Die Stadtarchäologin Brigitta Kunz stellt am Sonntag, 20. Januar, um 15 Uhr ihre Forschungen zu den „Ländlichen Siedlungen des Früh- bis Hochmittelalters im heutigen Duisburg“ im Kultur- und Stadthistorischen-Museum auf dem Johannes-Corputius-Platz 1 vor. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Dispargum – Königssitz, Kaiserpfalz, Hansestadt“. Die Ausstellung zeigt, wie sich die Königspfalz Duisburg in der Umgebung einer alten Kulturlandschaft entwickelt hat. Der Wandel des ländlichen Raumes und seine Gliederung werden anhand archäologischer Quellen näher betrachtet. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt den neuen archäologischen Fundstellen.

Dabei werden nicht nur Fundstellen aus der Duisburger Innenstadt präsentiert, sondern auch Spuren von Siedlungen in der Umgebung erforscht. Hier existierten schon früh kleine, ländlich geprägte Siedlungen, die die Keimzellen für die heutigen Stadtteile bildeten. Eine nähere Betrachtung der Entdeckungen verspricht spannende Erkenntnisse, insbesondere für „Lokalpatrioten“, aber auch für alle, die sich für Duisburgs Geschichte interessieren.

Foto: privat

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