Ladenmanagement vermittelt erneut Geschäftslokal

Werbung

Ratingen. Der Kindersachen-Gebrauchtwarenladen MaMelJu wird im August dieses Jahres von der Mülheimer Straße zur Wallstraße 5a ziehen. Das neue Ladenlokal war der Inhaberin durch das Ladenmanagement des Ratinger Innenstadt-Teams vermittelt worden.

Die Ladenmanagerinnen waren über einen Aufruf in den Sozialen Medien auf das Konzept des Kinderladens und die Suche der Inhaberin Matin Steeger nach neuen Räumen aufmerksam geworden. Sie hatte sich erst vor knapp zwei Jahren mit ihrer Idee des Gebrauchtwarenmarktes für Kinderartikel selbstständig gemacht, nun war ihr der Mietvertrag wegen Eigenbedarfs gekündigt worden. „Da habe ich die Coronakrise überstanden und musste mich plötzlich damit auseinandersetzen, neue Räume zu finden“, sagt Steeger. Und das stellte sich als nicht ganz einfach heraus: „Die Mietpreise hier in Ratingen sind weit höher als das, was ich mit meinem Laden erwirtschaften kann. Es besteht zwar eine große Nachfrage nach Gebrauchtware für Kinder, aber es werden keine horrenden Summen erwirtschaftet.“ Daher nahm sie das Unterstützungsangebot des Ladenmanagements gern in Anspruch.

Ladenmanagerin Silke de Roode konnte schon bald den Kontakt zu einer Eigentümerin herstellen. „Selber Mutter, spricht mich das nachhaltige Konzept von Frau Steeger sehr an, da war recht schnell klar, dass wir eine neue Mieterin für unsere Fläche gefunden haben“, sagt die Eigentümerin der Wallstraße 5a.

Und bis zum Einzug von MaMelJu im August konnte das Ladenmanagement gleich noch eine Zwischennutzung für das Ladenlokal an der Wallstraße 5a vermitteln: Anke Vogt betreibt ihr Geschäft Pretty Cocoon in Hösel, mit ihrem Angebot an Schwangerschafts- und Babymode möchte sie sich auch in der Innenstadt von Ratingen bekannt machen. „Doch bevor ich mich an eine Filiale heranwage, möchte ich über eine Schaufenstergestaltung erst einmal das Marktpotenzial testen“, sagt Vogt.

Jede Woche gestaltet Anke Vogt die Schaufenster neu und sorgt so für Aufmerksamkeit. Sie hat schon bei der ersten Gestaltung den Eindruck gewonnen, dass ihre Strategie aufgeht. „Zahlreiche Passanten blieben neugierig stehen und fragen, wo sie die Artikel kaufen können.“ Ladenmanagerin Silke de Roode freut sich: „Durch diese Lösung ist allen Beteiligten geholfen.“