Kulturtag lockt viele Besucher

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Ratingen. Mit einer bunten Mischung aus Musik, Kunst, Lesungen, einem filmischen Rückblick auf die Entwicklung Ratingens seit den 50er Jahren und vielen Mitmachaktionen für Jung und Alt fand am Sonntag der 18. Ratinger Kulturtag statt; nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erneut in den Räumen der städtischen Musikschule und der Volkshochschule. Zusätzlich gab es im Ferdinand-Trimborn-Saal ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Dort begeisterte – nach einer kurzen Begrüßung durch Kulturamtsleiterin Andrea Töpfer – der Projektchor für Flüchtlinge und Einheimische unter der Leitung von Dieter Lein das Publikum. Anschließend eröffnete der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Diedrich offiziell den Kulturtag.

Mit einem musikalischen Ausflug in die Motown-Ära setzte das Ensemble „NuCombo“ der Musikschule das Programm fort, bevor der Konzertchor Ratingen mit „Die launige Forelle“ und das Ratinger Tragödchen um Bernd Schultz mit Liedern und Texten von Hanns Hüsch ihr Können unter Beweis stellten. Es folgte eine sehr unterhaltsame Lesung des Kinderbuchautors Rüdiger Bertram, der aus seinem neuen Werk „Stinktiere und Co“ las. Zum Abschluss des Bühnenprogramms präsentierte das Stadtarchiv den neu erstellten Film „Hans Kürten, Filmemacher. Eine Annäherung“. Der rund 90 Minuten lange Film stellt die Person Hans Kürten und dessen Wirken als Filmemacher vor. Viele Filme Kürtens sind darin neu vertont und kommentiert, Zeitzeugen kommen zu Wort und der filmische Zusammenschnitt belegt eindrucksvoll das Leben in Ratingen von den 1950er Jahren bis zur Jahrtausendwende.

Doch auch das gesprochene Wort kam nicht zu kurz: Im Lesesaal auf der zweiten Etage erfreuten Josef Schoenen mit einer gekürzten Fassung von „Das Dschungelbuch“, die Mundart-Gruppe der Ratinger Jonges mit einer Mundart-Lesung sowie Gerda Lomoth und Barbara Ming vom Literaturkreis ERA mit eigenen Texten unter dem Titel „Schlüssellochgeschichten“ die Zuhörer.

Darüber hinaus präsentierten sich auf den Gängen und in weiteren Räumen Ratinger Künstler, Vereine und Kulturschaffende. Die zahlreichen Besucher erfreuten sich an der dargestellten bildenden Kunst, informierten sich über die Aktivitäten Ratinger Chöre und Vereine oder wurden selbst aktiv. Denn es wurde eine Reihe von Workshops angeboten, die zum Mitmachen einluden. So probierten sich die Besucher in der Kunst des Papierfaltens, beim Square Dance und Flamenco-Tanz, in der Stimmbildung und beim Latin Fitness Dance oder bei mehreren Mal-Angeboten. Die jüngeren Besucher konnten zudem Gesellschaftsspiele ausprobieren, Buttons selbst gestalten und sich das Gesicht schminken oder die Nägel kunstvoll designen lassen.

Foto: Stadt Ratingen

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