Kultursommer im Kantpark

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Duisburg. Das Kulturbüro der Stadt hat jetzt den Duisburger Kultursommer im Kantpark aufgelegt. Mit drei Konzerten beteiligt sich daran auch der Säule- und Mercator-Jazz: Am Sonntag, 18. Juli, mit Weltmusik-Jazz, am Samstag, 24. Juli, mit Steel Town Funk und am Samstag, 31. Juli, Acoustic Power Moves.

Der Sommer ist gerettet -mit dem wunderbaren vielfältigen „Kultursommer im Kantpark“. Mitten im Park und unter einem riesigen Zelt können Künstler und Publikum trockenen Fußes endlich wieder Kultur genießen und träumen. Mit dabei sind auch Säule- und Mercator-Jazz.

Am Sonntag, 18. Juli, 20 Uhr kommt Christian Hammers Kaledoskop (Foto) in den Kantpark. Karten kosten zwölf Euro, ermäßigt neun Euro. Kaleidoskop ist ein poetischer Funkenflug der Virtuosität, sehnsuchtsvoll, verheißungsvoll und erfüllend zugleich. Vier ganz und gar außergewöhnliche Musiker spannen einen weiten musikalischen Bogen, um mit Eleganz und Charme Modern Jazz mit folkloristischen Elementen aus Südosteuropa und dem Orient zu verweben.

Zu Gast im Kantpark am Samstag, 24. Juli, 19:30 Uhr ist Marc Brenkens Steel Town Funk. Karten kosten 14 Euro, ermäßigt neun Euro. Brodelnd und fauchend, zuweilen auch ekstatisch kreischend groovt sie auf vier Beinen: die Hammond-Orgel, oftmals auch The Beast genannt, prägt den Sound des aktuellen Projekts von Marc Brenken.

Aus bewährten Zutaten des Souljazz und R’n’B werden die Karten neu gemischt, natürlich mit Horn Section, Percussion und Drums. Das Programm besteht zum Großteil aus eigenen Stücken, die von Jimmy Smith, Jack McDuff und Booker T. & the M.G.’s inspiriert sind.

Am Samstag, 31. Juli, 19:30 Uhr kommt dann Georg „Ozzy“ Göbel-Jakobi mit Acoustic Power Moves. Die Karten kosten zwölf Euro, ermäßigt neun Euro. Unter dem Namen Ozzy Ostermann ist er seit den frühen 90-ern mit Herbert Knebels Affentheater auf deutschen Bühnen unterwegs und für seine virtuose, Saal füllende Gitarrenarbeit bekannt. Jahrgang `62, geboren und aufgewachsen in Leer/Ostfriesland, wohnt er seit 1984 im Ruhrgebiet, oder genauer in Duisburg-Neudorf, „da wo der Bär steppt, also nich weit vom Duisburger Zoo“ (Zitat Knebel).

Dass hinter der Figur des Ruhri-Frührentners mit der Seitenscheitel-Perücke noch weitaus mehr steckt, stellt er seit einigen Jahren immer öfter bei Konzerten unter eigenem Namen, solo oder auch mit Band, unter Beweis. Dabei kann er in so unterschiedlichen Bereichen wie experimenteller Jazz (Eisold–Göbel Overdrive Duo) oder aber auch auf der Fingerstyle-Gitarre überzeugen.

Foto: privat

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