Künstlerinnengespräch: Strategien des Widerstands

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Essen. In Kooperation mit der Ruhrtriennale zeigt das Museum Folkwang von Freitag, 24. August, bis Sonntag, 21. Oktober, in der Ausstellung „Bouchra Khalili. The Tempest Society / Twenty-Two Hours“ zwei Videoarbeiten der französisch-marokkanischen Künstlerin. Ausstellungsbegleitend findet am Samstag, 25. August, um 15 Uhr zwischen Carolin Hochleichter, Kuratorin der Ausstellung, und Bouchra Khalili ein Künstlerinnengespräch statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bouchra Khalili widmet sich in ihren Filmen, Installationen, Fotografien und Drucken politischen Themen. Ihre Arbeiten porträtieren Mitglieder verschiedener Minderheiten und deren Strategien von Widerstand. So auch ihre jüngsten Werke „The Tempest Society“ (2017) und „Twenty-Two Hours“ (2018): Khalili formuliert die Zusammenhänge von Subjektivität und kollektiver Geschichte immer wieder neu aus und untersucht die Beziehungen zwischen dem Einzelnen, seinen Bürgerpflichten und der Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft. Im Künstlerinnengespräch befragt Carolin Hochleichter Khalili zunächst zu ihren aktuellen Arbeiten im Museum Folkwang, bevor beide über das gesamte Oeuvre der Künstlerin sprechen. Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, eigene Fragen an Bouchra Khalili zu richten.

Bouchra Khalili (geboren 1975 in Casablanca) studierte in Paris Film und Bildende Kunst und ist mit ihren Werken weltweit in Ausstellungen vertreten, unter anderem im New Yorker MoMA, bei der Biennale von Venedig, in Paris, Göteborg oder Zürich. Dieses Jahr ist die Künstlerin für den Hugo Boss Prize des Guggenheim Museums und den Artes Mundi Prize nominiert. Zuvor hat sie unter anderem den Ibsen Award, die höchste norwegische Auszeichnung für die Darstellenden Künste, erhalten.

Foto: Bouchra Khalili

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