Künstlergespräch mit Hubert Begasse

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Ratingen. Zu einem Gespräch mit dem Künstler Hubert Begasse lädt das Museum, Grabenstraße 21, am Samstag, 5. November, um 16 Uhr in das Foyer des Hauses ein. Umgeben von seinen Arbeiten wird der Düsseldorfer Künstler und Kunstwissenschaftler seine Werkreihe „Totem“ im Gespräch mit der Museumsleiterin Alexandra König erläutern. Für Begasse bezeichnet der titelgebende Begriff ein Symbol, das sowohl als eine profane Metapher verstanden werden kann als auch als ein geheiligtes Sinnbild. Nach eingehenden Bildbetrachtungen der Arbeiten Begasses, die noch bis zum 5.Februar 2017 im Museum präsentiert werden, stellt der Künstler sich  den Fragen der Besucher. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei

In seinen Arbeiten benutzt Begasse triviale Gegenstände, die bereits eine lange Nutzungsdauer hinter sich haben, darunter eine einfache Holzleiter, einen Pflanzenständer, Beistelltische oder einen Rechen aus dem Geräteschuppen. Mit diesen Objekten druckt er direkt auf die Bildträger, zumeist einfache Stoffe oder Laken. Der Gegenstand selbst ist das Malwerkzeug und hinterlässt die artifizielle Spur seines Erscheinungsbildes. Durch den mehrfachen Druck eines Objekts in unterschiedlichen Farben entsteht auf der Bildfläche eine Metamorphose, bei der sich Bildmotive und Farbebenen zu ungewöhnlichen Kompositionen verbinden, die der Künstler durch malerisches Eingreifen noch forciert. In matter Tonigkeit setzt er teils spontan, teils überlegt seine Übermalungen, welche die Flächen verdichten und dem Bildgegenstand Präsenz und Direktheit verleihen.

Foto: privat

 

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