Krisenstab informiert sich über THW

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Lintorf. Der Krisenstab des Kreises Mettmann informierte sich über die Arbeit vom Technischen Hilfswerk (THW). Die gut 40 Gäste konnten am THW-Standort am Hülsenbergweg an einem Nachmittag einen guten Überblick zu den Fähigkeiten und Abläufen des THW in Ratingen und im Kreis gewinnen. Neben den in Lintorf vorhandenen Einheiten stellte der Referatsleiter Einsatz des Landesverbandes NRW, Frank Altenbrunn, das Rahmenkonzept des THW vor. Das THW Duisburg zeigte mit seiner Fachgruppe Elektroversorgung die Möglichkeiten für den Fall eines größeren Stromausfalls auf.

Bei regelmäßigen Treffen gastiert der Krisenstab des Kreises Mettmann an unterschiedlichen Orten, um andere Einrichtungen kennenzulernen. Dieses Mal stand das THW auf dem Plan. Es galt die Fähigkeiten des THW generell und im Kreis Mettmann im speziellen kennenzulernen. Weiter sollte der Bereich Elektroversorgung bei einem Stromausfall beleuchtet werden. Der Leiter der Polizeiwache Ratingen, Jörg Janke, nutze ebenfalls die Gelegenheit, sich über das THW zu informieren.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsbeauftragten Gerhard Gärtner gab es erst einige interne Themen des Krisenstabes zu besprechen. Im Anschluss folgte eine Kurzvorstellung wie das THW organisiert ist, über welche Fähigkeiten es verfügt und wie die Abläufe bei einer Alarmierung sind. Hierbei lag der Schwerpunkt auf dem Kreis Mettmann. Auf die Veränderungen im THW im Zuge des Rahmenkonzeptes ging der Referatsleiter Einsatz des THW-Landesverbandes NRW, Frank Altenbrunn, im Anschluss ein. Den letzten Teil der theoretischen Information bildete ein Einblick in Fähigkeiten bei Stromausfall. Hierzu stellte Peter Bunzeck, Ortsbeauftragter des THW Duisburg, die Einsatzoptionen, Herausforderungen und Lösungswege am Beispiel der Fachgruppe Elektroversorgung vor.

Aber was wäre das THW ohne einen Blick auf die Technik und die Menschen, die sie bedienen. Daher wurden die Gäste in vier Gruppen aufgeteilt, um dann die verschiedenen Teileinheiten detaillierter kennenzulernen. Auf dem Gelände präsentierte die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen die Arbeitsweise ihrer Hochleistungspumpe und die Bergungsgruppe zeigte, was der Gerätekraftwagen zu bieten hat und wie man mit dem Einsatzgerüstsystem einen Hochwassersteg baut. Wie die Arbeit mit Rettungshunden und technischem Ortungsgerät funktioniert bekamen die Gäste bei der Fachgruppe Ortung demonstriert. Der Zugtrupp stellte vor, wie eine Führungsstelle organisiert ist und in einem Einsatzfall arbeitet. Licht und besonders schweres Gerät bekamen die Gäste bei der Fachgruppe schwere Bergung zu sehen und die Fachgruppe Sprengen berichtete von ihren Einsatzmöglichkeiten. Auch die Fachgruppe Elektroversorgung aus Duisburg stellte vor, wie die besprochenen Fähigkeiten in der Praxis Gestalt annehmen.

Bei einem leckeren Abendessen klang der Nachmittag mit vielen weiteren Gesprächen aus. Die Mitglieder des Krisenstabes zeigten sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die das THW bietet und haben bei zukünftigen Einsatzfällen sicher ein besseres Bild, was die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den jeweiligen Szenarien so machen.

Foto: THW/Daniel Claus

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