Kreis Mettmann: Jetzt 31 Corona-Kranke

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Kreis Mettmann. Für den Samstagabend meldet das Kreisgesundheitsamt 31 Corona-Erkrankungsfälle, davon elf in Erkrath, sechs in Langenfeld, vier in Haan, drei in Ratingen und je zwei in Mettmann und Monheim und je einer in Hilden, Velbert und Wülfrath. Die Zahl der Verdachtsfälle hat sich auf 68 erhöht, 13 in Erkrath, zehn in Haan, drei in Heiligenhaus, sechs in Hilden, vier in Langenfeld, zwei in Mettmann, neun in Monheim, 15 in Ratingen, fünf in Velbert und einer in Wülfrath.

Mit zunehmender Ausbreitung des Virus wird auch der Ansturm auf Hotlines, Arztpraxen, Krankenhäuser, Corona-Untersuchungseinrichtungen und Labore immer größer. Immer mehr Menschen sind direkt oder indirekt betroffen, haben Fragen oder wollen sich untersuchen lassen.

Das weiß auch Landrat Thomas Hendele: „Es handelt sich um eine Pandemie. Letztlich ist jeder Mensch – ob erkrankt oder nicht – vom Corona-Virus und den Begleitumständen betroffen. Also ist auch praktisch jeder mehr oder weniger besorgt. Natürlich können wir die Besorgnis und die Fragen jedes Einzelnen sehr gut nachvollziehen. Und natürlich würden wir uns am liebsten um jeden Einzelnen kümmern. Das können wir aber gerade nicht in jedem Fall. Wichtig ist jetzt, dass alle beratenden, ärztlichen/medizinischen und labortechnischen Kapazitäten denen vorbehalten werden, die ernsthaft erkrankt sind.“

Dem Appell des Bundesgesundheitsministers folgend bittet deshalb auch das Kreisgesundheitsamt: „Wer glaubt, sich angesteckt zu haben, aber lediglich leichte Krankheitssymptome hat oder auch ohne Symptome aus einem Risikogebiet nach Hause zurückkehrt, hilft der Gemeinschaft im Moment am meisten, wenn er sich freiwillig in häusliche Quarantäne begibt und dies telefonisch mit dem Hausarzt abstimmt. Darüber hinaus muss eine freiwillige Quarantäne mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Sollten sich schwerere Krankheitszeichen ergeben und insbesondere Fieber auftreten, ist natürlich sofort der Arzt oder auch die Hotline des Kreises zu verständigen.“

Die Hotline des Kreises (02104/993535) ist auch weiterhin Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 14 Uhr geschaltet. Der Kreis appelliert jedoch dringend an alle, vor einem Anruf zunächst zu überlegen, ob sich die Fragen womöglich auch über andere Quellen, wie die Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, der Ministerien für Gesundheit oder Schule sowie der Landes- und Bundesregierung beantworten lassen.

Foto: Pixabay

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