Krebs vorbeugen – geht das?

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Kaiserswerth. Die Patientenuniversität „Krebs vorbeugen – geht das?“ findet am Donnerstag, 13. Juni, von 18 bis 20 Uhr im Florence-Nightingale-Krankenhaus im Konferenzraum in der Eingangshalle an der Kreuzbergstraße 79 statt. Anmeldung patientenuni@kaiserswerther-diakonie.de. Die Teilnehme kostet fünf Euro und ist vor Ort zu zahlen.

Jährlich erkranken etwa 440.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, so die Zahlen des Deutschen Krebsforschungszentrums. Für das Jahr 2018 haben die Wissenschaftler erstmals ermittelt, dass 37 Prozent der Krebs-Neuerkrankungen von Faktoren verursacht werden, die vermeidbar sind.

Welche Risikofaktoren stehen – wissenschaftlich erwiesen  – in ursächlichem Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs? Welcher Lebensstil ist hilfreich, um Krebs zu vermeiden? Wie kann man der lebensbedrohlichen Krankheit vorbeugen? Auf diese Fragen geht Professor Joachim F. Erckenbrecht, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und ehemaliger Chefarzt am Florence-Nightingale-Krankenhaus, bei der nächsten Patientenuniversität der Kaiserswerther Diakonie ein. „Es ist eine gute Nachricht, dass mehr als ein Drittel der Krebs-Neuerkrankungen vermeidbar sind. Mit der Patientenuniversität wollen wir dazu beitragen, diese Botschaft zu verbreiten und Wege aufzuzeigen, die Krankheit zu verhindern und möglichst vielen Menschen das Leid und die Belastungen zu ersparen, die damit verbunden sind“, erläutert Professor Erckenbrecht.  

Mit der Patientenuniversität hat die Kaiserswerther Diakonie eine innovative Bildungsreihe ins Leben gerufen, um die Gesundheitskompetenz der Menschen in und um Düsseldorf zu fördern. Die Idee dahinter: Wer weiß, wie der menschliche Körper funktioniert und wie Krankheiten entstehen, kann sich mit Ärzten sowie medizinischem Fachpersonal verständigen und sinnvolle Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen.

Foto: Frank Elschner

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