Konzertchor: Ungewöhnliches Konzert

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Ratingen. Der Konzertchor Ratingen führt am Sonntag, 18. November, um 19 Uhr in Zusammenarbeit mit der Sinfonietta Ratingen in der Stadthalle, Schützenstraße 1, mit mehr als 70 Sängern drei Werke auf: Cancíon von Joaquín Clerch, Concierto de Aranjuez von Joaquìn Rodrigo und das Requiem vonWolfgang Amadeus Mozart. Für das Mozart-Requiem konnte der Chor als Solisten gewinnen Sabine Schneider (Sopran), Elvira Bill (Alt), Cezar Dima (Tenor) und Achim Hoffmann (Bass). Die Gesamtleitung des Abends hat Thomas Gabrisch, Leiter der Opernklasse an der Robert-Schumann-Hochschule. Karten gibt es für 18, 24 und 30 Euro. Schüler, Studenten und Schwerbehinderte erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Karten gibt es im Vorverkauf im Kulturamt, Minoritenstraße 3a, im Reisebüro Tonnaer, Oberstraße, und im Reisebüro Wennmann an der Speestraße in Lintorf.

Das Concierto de Aranjuez gilt vor allem wegen des berühmten zweiten Satzes als das bedeutendste Werk des spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo (1901-1999). Rodrigo hat die Gitarre als Soloinstrument gegenüber dem Orchester gekonnt zur Geltung gebracht, indem er sie nie mit dem vollen Orchester zugleich spielen lässt, sondern weitgehend nur mit kleinen Gruppen leiserer Instrumente. Für dieses Werk hat der Konzertchor Ratingen mit Joaquín Clerch einen der weltweit besten Solisten verpflichtet.

Der Konzertchor Ratingen hat Joaquín Clerch zudem beauftragt, ein Stück für Chor und Orchester zu schreiben. „Canción“ heißt das Auftragswerk, „Gesang“, ein trauriges Stück über den Verlust einer geliebten Person. Nicht einfach aufzuführen, aber die stimmungsvollen, gekonnt geschärften Harmonien in Verbindung mit einer meisterhaften Instrumentierung machen es zu einem Genuss für die Zuhörer.

In der zweiten Hälfte des Konzertes wird das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Im Laufe des Jahres 1791 wurde Mozart durch Vermittler, die für den Grafen Franz von Walsegg agierten, mit der Komposition eines Requiems beauftragt. Während des Kompositionsprozesses erkrankte Mozart schwer. Es ist überliefert, dass er immer mehr das Gefühl bekam, seine eigene Totenmesse zu schreiben. Er wollte dieses Werk jedoch unter allen Umständen zu Ende bringen, jedoch sollte es ihm nicht mehr gelingen. Sein Schüler Süßmayr vollendete schließlich die Komposition, dessen Fassung bei diesem Konzertabend aufgeführt wird.

 

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