Konzertchor Ratingen singt Mendelssohn und Rossini

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Ratingen. Der Konzertchor Ratingen führt am 6. Mai, 19 Uhr, zusammen mit der Sinfonietta Ratingen in der Stadthalle mit mehr als 70 Sängern „Die Erste Walpurgisnacht“ von Felix Mendelssohn sowie das „Stabat Mater“ von Gioachino Rossini auf. Unterstützt wird der Chor von Sabine Schneider (Sopran), Elvira Bill (Alt), Konrad Jarnot (Bariton), Michael Siemon (Tenor) und Simon Robinson (Bass). Die Gesamtleitung des Abends hat Thomas Gabrisch, Leiter der Opernklasse an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Karten (18, 24 oder 30 Euro) gibt es im Vorverkauf im Kulturamt, Minoritenstraße, imReisebüro Tonnaer, Oberstraße, und im Reisebüro Wennmann, Speestraße in Lintorf. Schüler Studenten und Schwerbehinderte zahlen die Hälfte. Sie können telefonisch vorbestellt werden, Telefon 0203/7480634.

Johann Wolfgang von Goethes 1799 geschriebene Ballade hat die Verdrängung der alten heidnischen Bräuche durch die Christen im neunten Jahrhundert zum Thema. Er bezieht in seinem Text eindeutig Partei für die von den Christen verfolgten Heiden. Für einen Komponisten war das in der damaligen Zeit keine leichte Aufgabe eine solche Vorlage zu vertonen, der vorgesehene Carl Friedrich Zelter gab nach 15 Jahren auf.

Sein Schüler Mendelssohn übernahm die Komposition und schrieb eine bis in die heutige Zeit aufregende Musik. Die Beschreibung des „teuflischen Ablenkungsmanövers“ ist in ihrer übermütigen wilden Harmonik ihrer Zeit weit voraus, weist schon auf Liszt und Wagner hin und packt mit überschäumendem Temperament jeden Zuhörer.

Der Videokünstler Moritz Hils unterstützt dieses packende Stück frisch und mit unkonventionellem Blickwinkel mit seinen Projektionen auf der bildlichen Seite.

Nach seinem frühen Abschied von der Opernbühne im Jahre 1829 komponierte Gioachino Rossini neben Kammermusik nur noch größer besetzte Kirchenmusik. Zu dieser gehört das Stabat Mater, das in zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 entstand und 1842 in Paris uraufgeführt wurde. Der Text fasst die Schmerzen Marias angesichts des Gekreuzigten in ein Gebet. Immer wieder hat die bildreiche Sprache der vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammenden lateinischen Dichtung Komponisten zu Vertonungen inspiriert, darunter große Namen wie Pergolesi, Joseph Haydn und Verdi. In zehn Nummern vereinigt Rossini unterschiedliche Formen wie Arie, Duett, Quartett und Chor, opernhaft ariose Schreibweise und strengen A-cappella-Stil zu einem der Höhepunkte dieser Gattung. 

www.konzertchor-ratingen.de

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